Tacitus’ Germania Sonntag, Nov 29 2009 

Tacitus’ Germanias Ersterscheinung wird auf das Jahr 98 nach Christus datiert und sie stellt wohl das erste umfassende ethnologische Werk dar, das die Germanen behandelt. Es muss dabei immer darauf geachtet werden, dass bei der vermutlichen Erscheinung bereits schwere gewalttätige Zusammenstöße zwischen Römern und Germanen stattgefunden haben, weshalb auf Objektivität in diesem 2000 Jahre alten Bericht kein Verlass ist. Es ist daher wohl zu erwarten, dass es sich unter anderem auch um eine politische Streitschrift handelt, die bestimmte Meinungen und Ansichten hervorrufen sollte.
Nichtsdestotrotz darf behauptet werden, dass das Werk nicht vor Subjektivität strotzt, weshalb es dennoch wissenschaftliche Wertigkeit besitzt und durchaus als Quelle für Informationen ernst genommen werden darf.

Germania

Die Quelle des vorliegenden Textes ist in den einzelnen Überschriften der Kapitel des Buches enthalten. Hier finden Sie diese noch einmal.

Ich habe mic dazu entschlossen, die Vebreitung dieser Schrift voranzutreiben, weil die Bedeutung dieses Werkes in der modernen Gesellschaft und vor allem im Bildungssystem kulturell massivst unterschätzt wird.
Im Allgemeinen müssen die deutschen Schüler heute lernen, wie die Römer und Griechen ihre Götter nannten, wie sie lebten, wie sie organisiert waren, welches politische System sie handhabten, welche kulturellen Eigenheiten ihnen eigen waren, etcetera.
Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es neben den Städten und Kulturburgen der Römer und Griechen in der Antike noch anderes Leben vorhanden war. Der Blick konzentriert sich stets auf das ursprünglich Fremde, auf das ehemals Feindliche, das die eigenen Urahnen bekämpften, während den Väter selbst keinerlei Beachtung geschenkt wird. Ich will hiermit nicht alte, und zwar wirklich alte Feindschaften zwischen Nordmännern und Südmännern aufstacheln; die Problematik, die ich erkenne, liegt in der Tatsache begründet, dass das Wissen um die eigene Antike und um die eigene Frühgeschichte einem beispiellosen Verfall ausgesetzt ist. Wie soll denn der durchschnittliche deutsche Schüler noch wissen, wie Hermann der Cherusker einst Quintilius Varus von Rom schlug und damit das heutige Deutschland, so wie wir es kennen, mitprägte, wenn zwei Drittel derselben nicht mehr wissen, dass die DDR, die in die jüngste deutsche Geschichte einzuordnen ist, eine Diktatur war?
Man könnte nun dagegenargumentieren, dies sei nicht möglich, da die Germanen weit weniger Zeugnisse von sich selbst hinterließen als die frühen, europäischen Hochkulturen. Zweifellos, das ist wahr – aber, dass unsere Ahnen nicht ebensoviel für die Nachwelt schaffen konnten heißt nicht, dass nichts geschaffen wurde, zum ersten und zum zweiten, dass keine Zeugnisse aus anderen Regionen, nämlich von der Appeninenhalbinsel oder der südlichsten Balkanhalbinsel erhalten wären. Tacitus’ „Germania“ ist der allergeeignetste Beweis dafür, dass das Fach Geschichte zumindest etwas Stoff bieten kann, der sich nicht nur mit der Lebensweise der Südländer befasst.
Außerdem existieren zur Genüge Bücher, die dieser Frage auf den Grund gehen und diese auch entsprechend zu beantworten vermögen. Es sag’ mir daher also keiner, es wäre nicht möglich, unseren deutschen Schülern die „germanische Antike“ näherzubringen – natürlich ist es das.

Zuwandererkinder im Bildungssystem benachteiligt? Dienstag, Nov 17 2009 

Der Westen berichtet am 17.11.2009 von drei Zuwanderer“kindern“, die ihren Abschluss an einer Universität erreicht haben und denen nun eine erfolgreiche Karriere in ihren jeweiligen Sphären bevorseht. Dabei steht allerdings weniger im Vordergrund, wie das Erreichte verwirklicht wurde, oder warum, sondern - so scheint es – mehr das „dass“.

In diesem Artikel heißt es, immer wieder seien Ausländer im deutschen Bildungssystem benachteiligt, was daran zu erkennen sei, dass unterdurchschnittlich wenige Studenten einen Migrationshintergrund besitzen.

An den Statistiken ist wohl unverkennbar abzulesen, dass die Behauptung, Uni-Absolventen hätten im Durchschnitt weniger Abschlüsse vorzuweisen, eine Wahrheit darstellt – die Begründung erscheint dem toleranten und liberalen Deutschen eindeutig: Ausländer haben in irgendeinem Bereich geringere Erfolge zu verbuchen als Einheimische, folglich kann es sich nur um Benachteiligung, sprich Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der Rasse handeln, doch – wie gesagt, ist das das Bild, das dem Durchschnittsdeutschen zu allererst ins Auge sticht.

Sicherlich, kein verstandsbegabter Mensch wird verleugnen, dass diese Begründung geradezu einfach aus der Luft geschnappt oder frei interpretiert sein könnte und sich auf keinerlei Fakten stützt – ja wie sollte sie denn auch? Wie wollte denn jemand feststellen, warum Migranten im deutschen Schulungssystem „benachteiligt“ sind. Freilich, Gedanken Lesen wäre die ideale Lösung des Problems, beziehungsweise dieser Fragestellung, denn nach diesem Muster könnte man erahnen, warum Migranten in sämtlichen Fächern schlechter abschneiden als Deutsche, denn dann wäre der „Rassismus“ des jeweiligen benotenden Lehrers enttarnt und die antifaschistische Aktion gewänne an Stoff – zum Leidwesen der „Antifa“ ist es aber bisher noch niemandem gelungen Gedanken zu lesen oder gar festzustellen, warum jemand dieses oder jenes Urteil trifft, aber anstatt hier ins Ungewisse zu philosophieren, das sich mit „was-wäre-wenn-Fragen“ beschäftigt, sollte man vielleicht nach vernünftigeren Methoden suchen, zur Wahrheit zu gelangen – oder man zieht Integrationsberichte heran.

Die hier verlinkte „Zusammenfassung“ des deutschen Integrationsberichtes von 2009, erklärt unter anderem, dass in Deutschland 57,6% der deutschstämmigen 18-21-Jährigen einen Schulabschluss absolvieren; jedoch nur 24% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. So weit ist also festgestellt, dass Migraten tatsächlich Schwächen im Bereich Bildung zeigen.

Viel interessanter ist hier allerdings die Frage nach dem „warum“.

In genannter Zusammenfassung befindet sich ebenso der folgende Satz:

„Das Armutsrisiko der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (26,8%) ist doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung (13,2%).“

Der deutsche Staat hat nach Artikel 3 des Grundgesetzes die Aufgabe Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Menschen innerhalb seiner eigenen Grenzen durchzusetzen – also auch im Bereich der Bildung. Man wird bei genauerem Hinsehen auf die Bildungsstatistiken erkennen müssen, dass sich die Verteilung des Bildungsangebots nach sozialen Gesichtspunkten vollzieht. So besuchten zu Beginn der 1990er Jahre 58% der Arbeiterkinder Hauptschulen, 26% Realschulen und nur magere 11% ein Gymnasium. Im Vergleich dazu durften sich 58% der Kinder von Beamten an einem Gymnasium einschreiben, also mehr als die Hälfte – den Zahlen nach genau verkehrt. (Quelle (.pdf))
Dies sollte wohl Beweis genug für die These „Gleichberechtigung in der Bildung basiert auf Papier, nicht aber auf der Realität“ sein.
Nun hatte ich zu Beginn dieses Absatzes den Tagesspiegel zitiert, der eine erhöhte Armutsgefahr unter Migranten konstatierte.
Warum diese wiederum besteht, dürfte klar sein: Es wäre ja nicht so, dass der Großteil der Einwanderer in Deutschland hochqualifizierte Arbeitskräfte darstellten, deren Qualifikation wertvoll genug wäre, dass sie die Konkurrenz am Arbeitsmarkt nicht zu fürchten hätten oder gar, dass sie in ausreichendem Maße verdienten.
Es handelt sich hierbei also keineswegs um eine Frage der Kultur oder der Rasse, wenn man von „Benachteiligung“ von Ausländern im Bildungssystem spricht.

Nun handelt es sich bei den Ausbildungsschancen aber auch um eine Frage der Einstellung, der Vorbefähigung zu einer schulisch erfolgreichen Karriere und so weiter.
Beides ist bei Ausländern in diffizilem Zustand:

Einerseits haben Umfragen unter Migranten des Öfteren ergeben, dass viele der zur Zeit in Deutschland vor allem ansäßigen Türken gar nicht plant, Deutschland als neue Heimat auszuerkoren, sondern hier nur schnelles Geld verdienen wollen, um damit ein neues Leben nach der Rückkehr in die Türkei beginnen zu können.
Angesichts der immer noch desolaten wirtschaftlichen Lage in Kleinasien nicht verwunderlich, dass es sich bei diesen Migranten sehr oft um wahrhaftige Gastarbeiter handelt, denn Migranten, denn es wäre ja nicht so, dass es für sie in der Türkei keinerlei Zukunft mehr gäbe, weil sie wegen ihrer Religion oder wegen ihrer politischen Einstellung verfolgt würde. Dies trifft wenn dann entweder nur auf Kurden oder auf Christen zu, die – das ist nich zu leugnen – in der Türkei alles andere als gleichberechtigend behandelt werden. Doch da sich der Großteil der Türkeistämmigen weder zu Kurden- noch Christentum bekennt, bleiben diese Fälle wohl mehr Ausnahmefälle.
Also, wozu, muss sich jeder Türke, der auf sein Vaterland stolz ist und es über alles liebt, sollte er diese geliebt-gelobte Erde auf Nimmerwiedersehen verlassen wollen? -Gar nicht, zumindest nicht auf Dauer.
Aus diesem Grunde erlebt man – auch wenn es die Medien leugnen – eine nicht-Bereitschaft zur Integration auf weiter Bandbreite. 40% der Türken verweigern den eigentlich mittlerweile verpflichtenden Deutschkurs, Kreuzberg und Neukölln in Berlin werden nicht allein durch Zufall zu „Ghettos“ – man isoliert sich bewusst – die Bilder von türkischen Flaggen, die deutsche Städte in ihrem Rot ertränken sind Symbole dieses Segregationismus.
Man will die türkische Kultur nicht verlieren, nicht „verlernen“, sodass man sich nach seiner Rückkehr wieder in die türkische Gesellschaft einleben kann.
Deshalb will Deutsch nicht gelernt werden – zumindest nicht so, als ob es eine Muttersprache wäre, besonders weil dies einen kulturellen Keil zwischen Eltern un Kinder treiben könnte. Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Deutschkenntnissen und Schule dürfte offensichtlich sein.
So viel zu „Einstellung“ und „vorschulischer Befähigung“.

Die „Benachteiligung“, die Ausländer an Schulen erfahren ist nicht wirklich eine Benachteiligung, denn sie geschieht von sich aus – es sei denn man betrachtet die Benachteiligung aufgrund sozialer Unterschiede als für dieses Thema signifikant.
Das ist aber wohl kaum möglich, denn schließlich ist die Frage aufgeworfen worden, warum Ausländer benachteiligt werden, nicht ärmere Menschen, denn in diesem Falle müsste man das Verhältnis „Ausbildung-Armut“ näher beleuchten – mit Migranten ist dies nur indirekt verknüpft.

Russisch-Orthodoxe brechen Beziehungen zu deutschen Lutheranern ab Samstag, Nov 14 2009 

Am 28. Oktober dieses Jahres wurde die niedersächsische Landesbischöfin Käßmann zur Vorsitzenden der deutschen Lutheraner-Vereinigung gewählt – das Ausland, insbesondere Russland, zeigt sich massivst empört. Die Nationalkirche der russisch-Orthodoxen hatte angekündigt, man dulde in ihrem Glauben keinerlei Frauen in Führungspositionen, ja gar die russischen Lutheraner sprachen von einem „Krisenzeichen in der westlichen Gesellschaft“.

Das Witzige, oder mehr das Erbärmliche in dieser Angelegenheit ist doch, dass Martin Luther selbst Frauen erlaubt hatte, priesterliche Tätigkeiten auszuüben, beziehungsweise lautete so seine Interpretation des christlichen Glaubens, in Bezug auf die kirchliche Institution. Nun aber, das eine Frau in Deutschland den Dachverband der Lutheraner anführt, scheinen die sonst äußerst tradtionell-religiös-Denken in Russland einen „Kultur- und/oder Werteverfall“ zu sehen meinen, wo dies in einer Kirche Martin Luthers doch niemals der Fall sein dürfte, dass eine Frau aufgrund ihres Geschlechtes derart von jeglichem Autoritätsrecht ausgeschlossen wird.
Soviel zu den „Werten“ der russischen Lutheraner oder der „Treue“ gegenüber ihrem ursprünglichsten, geistlichen Führer.

Die russisch-orthodoxe Kirche hingegen, beziehungsweise die orthodoxe Kirche allgemein, die in vielen osteuropäischen Staaten sich jeweils als partielle Nationalkirchen präsentiert, ist dem Glauben und der Attitüde nach mehr dem Katholizismus zugewandt; man könnte sie gar als identisch bezeichnen, wenn man von einigen Kleinigkeiten absieht. Demnach ist es der russisch-orthodoxen Kirchen sicherlich eine Pflicht, Frauen in geistlichen Führungspositionen innerhalb der eigenen Institution abuzlehnen.
Nun handelt es sich aber nicht um eine Frau, die die russisch-orthodoxe Kirche in ihren eigenen Reihen als Machthaberin verneint, sondern in der Organisation einer anderen, christlichen Konfession, des Lutheranismus. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich hierbei nicht etwa um den Dachverband der Lutheraner in Russland handelte, der – wie bereits Erwähnung fand – es bei einer Kritik am „Werteverfall“ im Westen Europas beließ, sondern um die Lutheraner in Deutschland. Nun ist doch die Frage, inwiefern sich ein wahnsinniger christlich-orthodoxer Russe erdreisten darf, eine andere Konfession in einem anderen Land derart diplomatisch zu malträtieren, dass er die Beziehungen zu jener Organisation vollständig annulliert, weil diese den 2000-jährigen frauenfeindlichen Geist des katholischen Erbes in einem weiteren Schritt überwunden hat.
Freilich, es ist zu befürchten, dass sich die Erbsünde Evas, der bösen Frau, die ihren geradezu heiligen und all-unschuldigen Mann Adam dazu verführt hat, vom verbotenen Baume zu essen, auf die von jeder Sünde reingewaschenen Männer der katholischen Kirche und der Orthoxen überträgt, weil diese eine elende Sünderin zu Höherem kommandierten.

Eines ist sicher: es mag sein, dass jede Kirche und gar jede Religion ein Recht darauf besitzt, aus ihrer Mitte diejenigen auszuschließen, die deren Konfession nach als „minderwertig“ zu klassifizieren sind, doch abscheulich wird das Ganze, wenn diese Organisation beginnt, Druck auf andere, souveräne geistliche Institutionen und Religionen auszuüben, weil deren Welt- und Menschbild nicht dem eigenen entspricht.
Ein solches Handeln hätte nur dann Berechtigung, wenn bestimmte Mitglieder der anderen Konfession schwer unter der unumschränkten, weil „gottgegebenen“ kirchlichen Autorität zu leiden haben, ohne eine Möglichkeit, dem über die freie Wahl des eigenen Glaubens zu entfliehen, denn in diesem Falle ist keine Unterordnung seitens des Herrschers mehr einforderbar. Dies wiederum liegt in der Tatsache begründet, dass jeder Zustand – wie er auch immer ausgesehen haben mag – und jedes Verhältnis zwischen Gläubigem und Prediger sich unerschütterlich auf den gemeinsamen Glauben stützt.
Der Kirchenbesucher hört und respektiert den Pfarrer – und der Pfarrer darf den Respekt von seinem Gläubigen verlangen – weil der Gläubige einerseits an die göttliche Aufgabe und Sendung des Klerikers vertraut und weil der Pfarrer sich dessen bewusst ist. Wenn aber der vormals Gläubige seinen Glauben verliert, dann besteht eine Situation, in der der Gläubige dem Geistlichen nur mehr so viel Respekt schuldet, wie es ihm Moral, Gewissen, Gesetz und Gesellschaft gebieten, denn der gemeinsame Glaube an die Richtigkeit der Ordnung ist zusammengebrochen und an seine Stelle ist die Trockenheit des Gesetzes getreten, vor dem alle Menschen unter gewöhnlichen Bedingungen als gleich anzusehen sind.
Der Geistliche darf nun keinen Anspruch mehr erheben, den er zuvor seiner Position zu verdanken hatte und wollte er es doch, so müsste er beweisen können, dass ihm mehr Respekt und Achtung geschuldet wird, als einem Laien, sodass dies unumstößliches Gesetz werde. Da aber kein Pfarrer der Welt dies vermag, ist es ihm nur erlaubt darum zu bitten – naja, fordern kann er ja, aber daraus wird dann wahrscheinlich nichts und wenn, dann ist etwas grundsätzlich in die schiefe Bahn geraten.

Die Ermordung einer Ägypterin vor Gericht Mittwoch, Nov 11 2009 

Es erinnern sich sicherlich alle an den Skandal im Juli dieses Jahres 2009, der dadurch ausgelöst wurde, dass eine ägyptischstämmige, islamischgläubige Frau vor Gericht ermordet wurde. Dieser Artikel der Welt dürfte das Gedächtnis auffrischen, vor allem weil die Informationen relativ umfangreich ausfallen, sodass ein Überblick schnell geschaffen ist.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Frau Merkel in Ägypten und drückte den Ägyptern und der islamischen Welt ihr Beileid für dieses, wie sie sagt, abscheuliche Verbrechen aus und betonte, man wolle nicht, dass Deutschland ein Land wird, in dem Menschen sich wegen ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturen oder Religionsgemeinschaften vor Gewalt gegen sie zu fürchten haben.
Die „Sympathisanten“, die sich mit der Ägypterin solidarisierten, schrien Parolen wie „Nieder mit Deutschland!“ während eines Protestes in Teheran. Doch es waren nicht nur etwa einige „kleine Männer“, die Deutschland wegen dieses Vorfalls massiv angriffen, sondern auch hohe Männer der islamischen staatlichen Teilorganisationen.
Mubarak, der ägyptische Präsident selbst etwa, stieß das geradezu idiotische Kommentar aus, „die Deutschen seien die Feinde Allahs“.
Es hatte dabei allerdings offenbar niemals jemanden berührt, zu berichten, dass es sich bei dem Mörder nicht um einen Deutschen handelt, sondern um einen sogenannten „Russlanddeutschen“, wie man es heute politically correct auszudrücken pflegt. Die stetigen und unbarmherzigen Angriffe gegen das deutsche Volk waren demzufolge also völlig berechtigungslos.
In arabischen Ländern hieß es “radikaler junger Deutscher, der gebildete Muslima umbringt …“ – die gezielte Hetze gegen das Kollektiv „Deutschland“ ist unverkennbar und die zahlreichen Demonstrationen, die in Deutschland gegen Deutschland stattfanden, zeigen klar und deutlich, wie sehr ein einzelner Vorfall dazu missbraucht und vergewaltigt wird, den Deutschen zu verallgemeinern und als „rassistisch und intolerant“ darzustellen.

Freilich: Durch eine solche Strategie wird effektiv das Ziel verfolgt, das Integrationsproblem in Deutschland so darzustellen, als ob es die Deutschen wären, bei denen „der Ball liegt“, bei denen Handlungsbedarf besteht. Aber diesen einzigen Zwischenfall – er ist tragisch; besonders weil es ein gutes Vorbild als Opfer traf und die Frau schwanger war - zu einer solchen segregationistischen Hetzpropaganda zu missbrauchen, ist verabscheuenswert.

Zum Urteil: Dem Verbrechen entsprechend, war die Strafe, das „Höchsturteil“, wohl gerecht, wobei diese 15 Jahre, die er mindestens sitzen soll, wohl noch einige dazugezählt werden müssten – der Mann hat zwei Menschen, davon einem unschuldigen Kind, das Leben genommen.

Schweinegrippen-Panik stimmt viele Menschen skeptisch Samstag, Okt 31 2009 

Seit einigen Monaten ist von einem neuartigen Influenza-Virus die Rede, der im deutschen Volksjargon bisher einfach nur als „Schweinegrippe“ bezeichnet wurde. Die ersten Fälle traten in Mexiko auf, wo zu Beginn dieses Kapitels der Geschichte die Schweinegrippe als massiv gefährlich eingestuft wurde. Es hieß damals, einige Tausend seien erkrankt und viele Hunderte bereits an der Krankheit gestorben. Man erinnere sich an den mutierten Grippenvirus-Vorgänger, die Vogelgrippe, die eine ähnliche Panikwelle auslöste.
Mittlerweile handelt es sich hierbei also um die zweite „Seuche“, deren Millionentote allerdings bisher ausblieben – die Pharma-Industrie jedoch hatte, obwohl sich die tatsächliche Apokalypse nie vollzog; nein, wohl wahr, davon sind wir weit entfernt, hohe Profite zu verzeichnen. Damals wie heute verursachte der Medienrummel eine Angst, die zu Millionenverkäufen an Tamiflu führte. Es darf sich nun also auch niemand darüber verwundern, dass die Allgemeinheit die Schweinegrippe nicht besonders  ernst nehmen will. Die kürzlichen Meldungen, dass gerade durch die Impfung selbst, Personen den Tod fanden, vermindert das Misstrauen keineswegs. So entscheidet diese Frau ebenfalls, sich nicht impfen zu lassen, weil sie denkt, es sei viel Panikmache dahinter.
Doch zu glauben, es handle sich hier um einen Einzelfall, wäre ein großer Irrtum – der Tagesspiegel bestätigt die generelle Stimmung und Ahnungen der Deutschen und der Europäer, dass die Schweinegrippe ein Spielchen der Pharma-Industrie ist; das ist, wie wir sehen, nicht unbegründet.

Wenn man nun etwas nachforscht, dann wird man herausfinden, dass der englische Schauspieler der Harry-Potter-Reihe Rupert Grint Anfang Juli an der Schweingrippe erkrankt ist und dieser Bericht stammt immerhin aus der rennommierten Spiegel-Presse. Dort ist außerdem festgehalten, dass sich der „Zauberlehrling“ innerhalb kürzester Zeit so weit rehabilitieren konnte, dass dieser nur nach wenigen Tagen wieder seine Arbeit aufnehmen konnte. „Arbeit“, das bedeutet als Schauspieler selbstverständlich mit vielen Menschen, oft aus den verschiedensten Regionen, in Kontakt zu sein. Warum, so stellt sich hier die Frage, wurde ihm dies erlaubt, wo doch zu jenem Zeitpunkt die WHO bereits die höchste Pandemie-Warnstufe verlautbaren hatte lassen? Warum setzte man das Kamerateam, die Regisseure, die Bühnenarbeiter und alle anderen Schauspieler der Gefahr aus, sich mit der Schweinegrippe zu infizieren?

Die britische Regierung hingegen plant den Aufbau der nötigen Infrastruktur zur Masseneinäscherung von Leichen und für Massengräber, aufgrund des befürchteten Anstiegs der Toten durch die jährliche Grippewelle.
Die große Grippewelle wird mit Einbruch des Winters für die Städte vorausgesagt, da die Ansteckungsgefahr vorrangig durch kaltes Trinkwasser besteht. Ein Erkrankter scheidet die Viren aus und diese werden über Wasserleitungen zu den Klärwerken zur Wiederaufbereitung des Wassers geleitet. Das Verfahren, mit welchem das Wasser in den Städten von Krankheitserregern befreit wird, funktioniert mithilfe von Filtern und starkem UV-Licht. Die H1N1-Viren sind allerdings sehr klein in ihrer Erscheinung, weshalb nicht alle herausgefiltert können. Das UV-Licht tötet in der Regel Bakterien und Viren, doch auch hier ist nicht ausgeschlossen, dass einige Krankheitserreger überleben.
So lautet zumindest die offizielle Verlautbarung.

Tatsache ist: die Zahl der Toten ist gering; die WHO hatte die Pandemie-Warstufe 5 bereits ausgerufen, bevor überhaupt 1000 Menschen weltweit an dem Virus erkrankt waren; die Gefahr ist trotz allem offenbar nicht groß genug, um einen Schauspieler vom Set fernzuhalten und die Pharma-Konzerne schlagen unglaubliche Profite aus der entstandenen Panik.
Jeder bilde sich seine Meinung.

Autonome Linke rufen zum Mord auf! Samstag, Okt 24 2009 

Die Krawalle am 1. Mai in der Berliner Innenstadt, getrieben von Punks, Anarchisten, jungen Sozialisten und Typen, die sich zu Kommunismus bekennen, wurden begleitet von Plakataktionen, die brennende Polizisten zeigten. Dabei war es den Chaoten gelungen, eine Reihe von Fahrzeugen lichterloh aufflammen zu lassen.
Alles gegen die sogenannte „Gentrifizierung“ der Berliner Innenstadt.Anschlag

Dabei blieb auch die übliche Gewalt gegen die nur zur Gewährleistung der Sicherheit angestellte Staatsmacht nicht aus und Molotow Cocktails wurden gegen die Polizei eingesetzt. Ein Molotow Cocktail ist – im Übrigen – ein in eine Glasflasche gefülltes Gemisch aus Benzin und Seife. Hinzu kommt ein eingedrehtes Stück Papier, vozugsweise eine Zeitung, die in die Flaschenöffnung geschoben wird. Vor Gebrauch wird diese angezündet und es wird gewartet bis das Feuer erstarkt ist. Danach wird die Waffe auf das Ziel geworfen, wodurch die Flasche zerspringt, das hochentzündliche Gemisch sich verteilt und entfacht wird durch die Flammen der brennenden Zeitung.
Es handelt sich hierbei also um eine Waffe, die durchaus großen Schaden anrichten kann, vor allem deshalb, weil dieses Feuer schwer zu löschen ist. Ein Vorgehen mit Wasser wäre kontraproduktiv, da sich das brennende Öl – und Benzin ist nichts Anderes als ein Teilprodukt von Rohöl – mit Wasser zu einer explosiven Mischung entfalten würde.
Wenn Linksradikale ihre Molotows also auf Menschen werfen, die dadurch den Flammentod zu befürchten haben, dann handelt es sicherlich nicht um ein „kleines, linkes Kinkerlitzchen“, wie deren etwas zivilisiertere Gegenstücke zu behaupten versuchen.
Dies geschah am ersten Mai dieses Jahres und die darauffolgende Gerichtsverhandlung, deren Aklagepunkte vom Oberstaatsanwalt Ralph Knispel erhoben wurden, richten sich nun gegen die zwei Verdächtigen Yunus K. und Rigo B.:

Im Zusammenhang mit einem Strafverfahren um die schweren Krawalle am 1. Mai ist in einem Autonomen-Forum zum Mord an dem Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel aufgerufen worden. In dem Prozess geht es um die Attacke mit einem Molotowcocktail auf Polizisten in der Adalbertstraße. Knispel tritt in dem Verfahren als Ankläger auf. Beschuldigt sind Yunus K. (19) und Rigo B. (17). Der Vorwurf: versuchter Mord. Im Internet werfen autonome Sympathisanten dem Staatsanwalt vor, befangen zu sein, Beweismittel unterschlagen zu haben. Und sie gehen sogar noch weiter, Zitat: „Wir wünschen ihm, dass er so endet wie Kriminalhauptkommissar Uwe Lieschied an der Hasenheide.“

Diese zwei wollen sich allerdings nicht die geringste Schuld eingestehen und zur selben Zeit wird in einem linksradikalen Forum zum Mord aufgerufen. Die Angeklagten unterstützen diesen Aufruf mit dem Kommentar, sie hofften, Ralph Knispel würde dasselbe Ende erleben, wie der 2006 erschossene Polizist Uwe Lieschied.

Die beiden beschuldigten den Herrn, er habe Beweismaterial unterschlagen . . . um welches Beweismaterial es sich wohl handeln könnte, stellt sich mir da die Frage? Beweise, die die Unschuld der Angeklagten belegen sollen? Waren die beiden etwa zur Notwehr mit einem tödlichen Wurfgeschoss gezwungen, weil einer der Polizisten auf sie gefeuert hat? Warum sind sie dann noch am Leben? Hätte der Polizist in einem solchen Fall nicht erst recht geschossen?
Das sind betrügerische und feige Ausreden, die auf eine erbärmliche Weise zur Rechtfertigung erhoben werden – als ob es einen driftigen Grund gegeben hätte, das Leben eines Polizisten zu bedrohen.

Das im Allgemeinen Erschreckendere an alledem ist allerdings nicht die Gewaltbereitschaft der linksradikalen Chaoten an sich – das existiert immerhin seit 200 Jahren, nein, es ist die Tatsache, dass man zur Zeit versucht, das neue Gesetz, das vorsieht, dass der Staat in Zukunft den Zugang zu bestimmten Seiten sperren darf, im „Kampf gegen Rechts“ einzusetzen.
Darüber hatte ich bereits einmal einen Artikel verfasst und ich habe eindeutig erklärt, dass dies in Ordnung ist, wenn es sich um Aufrufe zur Gewalt handelt, dass alles Andere jedoch zutiefst antidemokratisch wäre.
Während sich die deutschfeindlichen BRD-ler an der Spitze Gedanken darüber machen, wie man die Meinungsfreiheit für Patrioten und Nationale weiter und weiter beschränken könnte, ruft der rote Pöbel unverhohlen und offen im Internet zum Mord an einer öffentlichen Person des Rechts auf.

Aber der durchschnittliche, deutsche, gemäßigte Linke glaubt noch immer blind an die Heiligkeit seiner Genossen und an die bodenlose Bosheit der Rechten.

Polizeibericht lobt NPD-Ansichten zu innerer Sicherheit Samstag, Okt 24 2009 

In Thürigen war einem Polizisten aufgetragen, ein Kommentar zur Lage der inneren Sicherheit und zur Durchsetzung von Gesetzen in Deutschland, zu verfassen.
Der angebliche „Skandal“ in diesem Schreiben liegt darin begründet, dass sich der Autor des Artikels zu einigen Programmpunkten der NPD bekannte, besonders bezüglich der Härte der Bestrafungen.

So ließ der Verfasser dieses zwei-seitigen Kommentars zwar erkennen, dass die „Todesstrafe einem modernen deutschen als wesensfremd erscheinen müsse“, erklärte sich jedoch klar mit der bisherigen Linie der NPD einverstanden, dass vor allem Kinderschänder folgenreichere Strafen auferlegt bekommen müssten.

Außerdem – dies dürfte die Herrschaften von der „Antifa“ am meisten aufgewühlt haben – schrieb der Verantwortliche, dass das Bild, das die Medien der NPD andichten, dieser massiv schaden würde.
Nachdem dieser Artikel in der breiten Masse der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte und nachdem der Bundesvorsitzende Wendt den Rücktritt des Thüringer Landesvorsitzenden Hoffmann, aufgrund der misslichen Lage, gefordert hatte, versuchte der Autor seine Äußerungen zu relativieren. Er erklärte, er habe mit letzterem zitierten Satz nur formal und sachlich bleiben und dabei keine politische Partei direkt angreifen wollen.

Selbstverständlich; nun da der arme Herr die Meinungsdiktatur der BRD-Politiker am eigenen Leibe zu spüren bekam, insofern als dass er nun rechtliche Konsequenzen zu fürchten hätte, muss er natürlich seine eigenen Worte etwas schwächen und uminterpretieren. Die Macht der Pseudodemokraten ist unbegrenzt, wenn sich die Frage der Repression von nationalen Kräften stellt.
So wurde ein anderer Berliner Polizist seines Amtes enthoben, weil er zu enge Kontakte zu NPD-Kreisen unterhielt. Ihm wurde vorgeworfen, er habe die „Rechtsradikalen“ gegen die Polizei aufgestachelt, wie auf der Online-Seite der BZ-Berlin vom 16.9.2009 zu lesen war.
Berufsverbote Verhängen heißt dieses Vorgehen und war bereits in der DDR ein beliebtes Instrument, um die unliebsamen Gegner des Staates aus ihrer oppositionellen Haltung herauszudrängen. Es ist doch klar – wenn der Staat die Macht besitzt, jedem das Recht zu verweigern, Arbeit anzunehmen, beziehungsweise jedem Arbeitgeber das Recht verweigert bestimmten Personen Arbeit zu geben, dann stehen diese alleine da, völlig wehrlos der Willkür der Behörden ausgeliefert. Diese Methode dient – man ahnt es – dazu, den Widerstand der Dissidenten zu brechen, sie gefügig zu machen und im wahrsten Sinne des Wortes mundtot zu machen, sodass keine unbequeme Meinung mehr publiziert werden kann.
Dass der Autor des Artikels sich unter anderem auch für die NPD aussprach, bezogen auf deren Forderung nach mehr Polizeikräften zur Bekämpfung von Korruption in den Reihen der Politiker und dass dieser Artikel solche Brisanz auf Bundesebene erhält, spricht für sich. Es wäre eine Unterstellung zu behaupten, alle diejenigen, die sich nun auf eine Schlammschlacht gegen diesen Polizisten einlassen, wären durch und durch korrupt, aber es scheint sich doch zu bewahrheiten, dass einige ihre Ämter-Pfründe gefährdet sehen, denn eines kann aus diesen Kommentaren zum Kommentar selbst klar herausgelesen werden: Niemand, aber absolut niemand behandelt die Forderungen der NPD inhaltlich – alleine die Tatsache, dass man der NPD in irgendeinem Themenbereich zustimmt – mag sie auch noch so sehr das von allen Gedachte laut aussprechen – löst einen Sturm der Empörung aus und noch einmal: Niemand zeigt Interesse am Inhalt. Diese Herrschaften vermitteln ein Bild, das alle Werte, die die NPD vertritt – gleichgültig welche – als Satanswerk verunglimpft. So will ich aber jeden Leser fragen:
Wie könnte man nur je meinen, ein härteres Vorgehen gegen Korruption im eigenen Staat wäre etwas Teuflisches und zu Verdammendes?

Von der Tatsache, dass Berufsverbote in der BRD zu einer üblichen, demokratischen Gagnart gehören, will ich erst gar nicht länger schreiben – es sollte jedem klar sein, dass derartige Methoden in einem demokratischen Rechtsstaat normalerweise ein Tabu ohnegleichen sein müssten. Aber die BRD ist eben kein normaler „demokratischer Rechtsstaat“,
zumal der Autor ja nicht selbst etwas forderte, oder ein Bekenntnis zur NPD ablegte, sondern nur aufzeigte, in welchen Bereichen die NPD die richtigen Ansätze zeigt, die bei den anderen Parteien allesamt fehlen.

Freie Meinungsäußerung? – nur wenn vorher „durchgelesen“!

Henryk M. Broder kandidiert für den Präsidentensitz des Zentralrates der Juden Freitag, Okt 23 2009 

Mit Äußerungen gegen NPD und Rechts, hatte die bisherige Vorsitzende des ZJ einerseits Zustimmung von „Antifaschisten“, Bürgerlichen und Linken, andererseits aber auch Kritik aus den eigenen Reihen eingehandelt.

Mit der Kritik „aus den eigenen Reihen“ ist freilich der Berliner Publizist Henryk M. Broder gemeint, der seine Kandidatur unter anderem mit Begründungen, wie dass durch die Frau Knobloch der ZJ zu einem Frühwarnsystem für politischen Extremismus verkommen sei und wie dass man aufgrund der vielen überflüssigen Kommentare der Organisation seine Stellungnahmen nicht mehr ernst nehmen könne. Außerdem denkt Broder, dass sich der ZJ nicht als das „gute Gewissen Deutschlands“ aufführen könne, wenn man ein integratives Zusammenleben zwischen Juden und Nicht-Juden erreichen wollte. Tatsächlich – ich rate Ihnen das zu beobachten – versucht der jüdische Zentralrat von Zeit zu Zeit; oder besser: wann immer möglich, vor den Rechten in Deutschland zu warnen  und das immer mit dem erhobenen Zeigefinger, auf den Holocaust hinweisend.
Dass diese Einschüchterungspolitik nur fehlschlagen kann, sollte der Frau Charlotte Knobloch bewusst werden, ansonsten dürfte sich der ZJ noch einige Gegner unter den deutschstämmigen Bewohnern dieses Landes einhandeln. Nicht dass eine Bedrohung für das Leben der Mitglieder entstehen könnte – dazu sind einige minderqualifizierte Aussagen zu wenig – aber Ruf und Position können jederzeit verspielt werden.

Wenn Broder erkennt und erklärt, dass die Aufgabe des ZJ vorrangig nur die Aussöhnung und Verständigung mit den „gojims“ darstellen kann, dann wird die Charlotte Knobloch selbstverständlich resistent dagegenstehen – für sie stellt der ZJ ein Instrument zur Durchsetzung jüdischer Rechte – das andeutend, so drückt es jedenfalls ihr Verteidiger Dieter Graumann, der Vizechef des ZJ, aus.
Als ob das kämpferische Gedankengut, das die beiden vertreten, eine sehr annähernde Wirkung besäße…

Peter Sodann erhält Beifall von der NPD Sonntag, Okt 18 2009 

In einer Rede zu BRD, Demokratie, Sozialstaat unf Finanzkrise, wählte der Schauspieler sehr treffende Worte, was ihm die NPD mit tosendem Beifall dankte.

Er sprach davon, dass das System, das die BRD zur Zeit praktiziert, keine Demokratie sei.
Er lobte die DDR für gewisse Einzelleistungen, aber betonte dennoch, dass er sie nicht zurückfordere.
Er versprach, dass wenn er die Macht besäße, einen Finanzhai, wie Josef Ackermann sofort verhaften ließe.

Der gelbe Mann Westerwelle kritisierte Sodann sodann insofern als dass diese Wortwahl „sonst nur“ von der NPD gebraucht werde – es klingt nach einer negativen Kritik, denke ich.

Jedenfalls handelt es sich hierbei um eine klare Sache:
Der Bundespräsidentschaftskandidat der Linkspartei und des Bündnisses 90/Grüne hatte sich zu allgemeinen Fragen des Staates, der Gesellschaft und der Geschichte in gewissem Maße NPD-konform ausgedrückt.

Selbstverständlich muss der Herr Lafontaine dem etwas nachsetzen, um ja nicht den Anschein zu erwecken, seine Partei hätte irgendwelche inhaltlichen Gemeinsamkeiten mit den Nationaldemokraten, so kommentierte er die als positiv wertbaren Kommentare der NPD wie folgt:

Im Gegensatz zu seinen Kritikern ist Peter Sodann gebildet

Womit er nur Guido Westerwelle gemeint haben kann…

Der Name, mit dem wir unsere politische Ordnung bezeichnen, heißt Demokratie, weil die Angelegenheiten nicht im Interesse weniger, sondern der Mehrheit gehandhabt werden.

Und seiner Meinung nach werden die Angelegenheiten nicht im Interesse der Mehrheit gehandhabt, weil die Kürzung von Sozialleistungen, das Sinken der Löhne und so weiter, nicht im Interesse der Mehrheit liegen kann, weil ja die Mehrheit unter eben diesen Entwicklungen leidet.
Die NPD begründete ihre Unterstützungserklärung damit, dass es sich bei der Demokratie der BRD um ein „vermachtetes Parteiensystem“ handle.

Womit der Lafontaine sicher nicht Recht hat, ist, dass die politischen Geschäfte nicht im Interesse der Mehrheit gehandhabt werden würden, weil Genanntes nicht im Interesse der Mehrheit liegen könne.
Man vergesse nicht, dass die Parteien Vertreter des Volkes darstellen und dass das Volk als Kollektivum entscheidet, wer es schlussendlich vertreten darf. Die Vertreter des Volkes sind zugleich seine Interessensvertreter, beziehungsweise sie sind es einiger Gruppen, wie z.B. der Arbeiterschaft, der Angestellten, der Unternehmer, der Bänker, der Ausländer, der Armen, der Reichen, der Alten, der Jungen und so weiter.
Jede Partei tut vor der Wahl ihre Linie kund, um somit auch jedem potentiellen Wähler mitzuteilen, wessen Wahl die beste Wahl für den Wähler ist, womit also der Wähler über seine Stimme jedem Abgeordneten das Recht einräumt, ihn so zu vertreten, wie der Abgeordnete, beziehungsweise dessen Partei es versprochen hatte.
Wenn die Mehrheit der Deutschen nun eine Parteienlandschaft erstellt, die so aussieht, dass Parteien, denen man ageblich extreme soziale Kälte vorwirft, insgesamt eine politische Kraft bilden, die stark genug ist, um zumindest 50% der Bevölkerung zu repräsentieren, dann repräsentiert sie auch das Interesse der Mehrheit.
Wenn die Deutschen also seit Jahrzehnten dieselben Versager wählen, dann muss sich der Deutsche wohl für sich persönlich dafür entschieden haben, dass dies seine beste Wahl ist und wenn dies im Interesse des Deutschen liegt, dann ist es so.
Es ist ja schlussendlich der Deutsche selbst, der mithilfe seiner Stimme dem sozialen Kahlschlag durch die bürgerlichen Großparteien Kraft verleiht, ihn auch durchzuführen.
Die Pflicht des Deutschen wäre es nun, richtig, in seinem Interesse zu wählen, doch dagegen sorgen die Medien.

Also, Herr Lafontaine: Handelt es sich beim System der BRD um eine Demokratie oder nicht? -Oder müssten Sie nun der NPD klein bei geben, um nicht gleichzeitig Ihren Kandidaten zu verprellen?

Nichtsdestotrotz, es ist schon lange allgemeinhin bekannt, dass die Linkspartei der NPD nicht allzu fern liegt, was sich auch am Vergleich der im Wahl-o-mat aufgestellten Thesen messen lässt.
Nicht umsonst erreicht die NPD im Osten die höchsten Pronzentpunkte und das nicht nur vereinzelt, sondern relativ flächendeckend – zusammen mit der Linkspartei.

NVP fechtet Wahl in Oberösterreich an Sonntag, Okt 18 2009 

Es ist soweit – die nationale Volkspartei wehrt sich!

Denjenigen, die sich mit unserem Kreis in stetigem Kontakt befinden, werden sich wahrscheinlich noch daran erinnern, dass die NVP im September die nötigen Unterschriften zum Antritt zur OÖ-Landtagswahl erbrachte.
Damals entschied sich das Wahlkomitee jedoch dazu, die NVP trotz Erfüllung aller Anforderungen nicht zur Wahl zuzulassen. Zudem wurde der NVP angekündigt, ein Verfahren wegen Wiederbetätigung gegen diese einzuleiten, weil diese „verfassungswidrige Symbole und Parolen“ verwendete.

Welcher Art diese sein könnten, ist den Herrschaften von Grün, SPÖ, ÖVP, FPÖ, und BZÖ jedoch selbst unbekannt und es dürfte den im rechten Spektrum angesiedelten politisch-Interessierten verwundern, dass gerade die FPÖ, deren Parteiobmann Heinz-Christian Strache sich seit seiner Präsidentschaft innerhalb der Partei für die Aufhebung des Wiederbetätigungsverbots aussprach, nun aus eben diesem Grund, zusammen mit Orange bis hin zu Grün, gegen die NVP ins Gericht zieht.
Ziel ist – das wurde bereits ein Mal angekündigt – ein Verbot der nationalen Volkspartei, denn selbstverständlich können die Etablierten eine neue Konkurrenz niemals dulden und das ganz besonders dann nicht, wenn sich das verfochtene Gedankengut in den Köpfen der Volksgenossen auf einem langsamen, aber stetigen Vormarsch befindet. Das zeigten ja die letzten Wahlen überall in Europa. Von den Wahlen des Europäischen Parlaments angefangen, über die Wahlen in den Niederlanden, in Italien über die überragenden Erfolge der FPÖ in Vorarlberg und Oberösterreich (in beiden Wahlen konnte Blau verdoppeln). Es wäre nun doch schade für die Blauen, wenn eine andere, tatsächlich nationale Volkspartei Konkurrenzdruck auf sie ausüben dürfte.

Von daher ist es also auch nicht verwunderlich, dass die FPÖ sich gegen eine Kandidatur der NVP stellt – aber es verrät immerhin die Falschheit derer, denen die nationalen Österreicher seit Jahrzehnten vertraut haben und es zeigt, dass hinter der Fassade der Erstreitung der vollkommenen Meinungsfreiheit nur eine halbherzige Umarmung für die Nationalisten darstellte, um auch diese Gruppierung für sich einzufangen.
-Es leuchte deshalb nun jedem wahren deutschen Österreicher ein, dass die richtige Wahl nur die Wahl der NVP bedeuten kann.

Nun denn, nach Konsultation verschiedener Anwaltskanzleien zur Überprüfung der Chancen auf Erfolg der Wahlanfechtung und nach einstimmiger Bestätigung, dass dies Unternehmen keineswegs zum Scheitern verurteilt ist, hat sich die Führung der nationalen Volkspartei dazu entschlossen, den letzten Schritt zu tun und nun tatsächlich gegen die geschehene Ungerechtigkeit ins Gericht zu ziehen.

Die Kosten des Unterfangens belaufen sich auf etwa 10.000 Euro – eine Summe, die von der NVP finanziert wird und das ausschließlich aus dem Ertrag aus Spenden der Parteimitglieder und anderer Gönner.
Es dürfte wohl nur unschwer zu erkennen sein, dass es sich hierbei um einen Betrag handelt, der für die NVP keine „peanuts“ darstellt. Dass zusätzlich – in der Erwartung man dürfe an der Wahl als Kandidat Teil haben – viele tausende Euro in einen Wahlkampf investiert wurden, der dann doch nicht stattfinden konnte, stellt einen weiteren Streitpunkt dar, der gerichtlich abgehandelt werden müsste, denn es ist klar, dass die völlig rechtswidrige Entscheidung der 5 Großparteien einen großen, aber potentiell reparablen, finanziellen Schaden verursacht hat.
Daher steht wohl auch eine wesentliche Frage im Raum: Werden diejenigen, die sich für ein Verbot der NVP aussprachen, für den von ihnen verursachten Schaden aufkommen müssen? -Gerecht wäre es.

Angesichts der finanziellen Belastungen, die die Partei derzeit zu tragen hat, bittet sie um weitere Spenden, um Fortexistenz und Kampf der Partei zu sichern.

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