Grundforderungen des deutschen Antifaschismus (Satire) Samstag, Dez 12 2009 

Die antifaschistische Aktion hat es sich überall auf der Erde zur Aufgabe gemacht, den Faschismus und seinen schlimmsten Auswuchs, den Nationalsozialismus, mit allen erforderlichen Mitteln zu bekämpfen.
Es darf nie vergessen werden, welche Opfer die Welt bringen musste um dieses Geschwür der Menschheit wieder auszutreiben und warum dies geschehen musste. Der Nationalsozialismus kostete 6 Millionen Juden und andere im dritten Reich verfolgte Minderheiten das Leben, ein Weltkrieg war die unmittelbare Folge des Hitlerschen Rassenwahnes, doch all der Wahn und die bodenlose Bösartigkeit beschränkten und beschränken sich nicht auf das große politische Leben, sondern der Faschismus hat weit tiefere Narben hinterlassen und Wunden gerissen, als der Durchschnittseuropäer heute annehmen mag. Nichts blieb von diesem Gedankengut verschont – alle Bereiche des Lebens wurden von nationalsozialistischem Gesinnungsgut infiziert und alles, was uns der Nationalsozialismus hinterließ, gilt es nun unbedingt zu beseitigen, auf dass dem Faschismus kein Nährboden mehr geboten werde, seine Siecherei zu verbreiten.

Um aber feststellen zu können, in welchen Bereichen die antifaschistische Aktion noch viel Arbeit zu verrichten hat, muss man ebenso wie der Nationalsozialismus tief in das Wesen und in die Grundordnung der europäischen und deutschen Ideenstruktur eindrang, tief in den nationalsozialistischen Glauben selbst vordringen, um schlussendlich ersehen zu können, wo der Nationalsozialismus immer noch seine Metastasen aufrechterhält. Einige Blicke in die Geschichte und in die nationalsozialistische Literatur müssten diesem Zweck genügen.

Ich will hier noch ein Mal darauf hinweisen, dass es unbedingt nötig ist, jedes nationalsozialistische Erbe endgültig zu vernichten, radikal, gnadenlos und ohne Ausnahmen. Oder, um es mit den unendlich weisen Worten unseres Freundes Johannes B. Kerner, einem ZDF-Moderator auszudrücken: “Autobahn geht gar nicht!” als seine Diskussionskontrahentin, die tiefbraune Propagandaikone, Eva Herman, die erschreckende Lüge verbreitete, es wäre gut gewesen, dass Hitler um der Arbeitsbeschaffung Willen Autobahnen errichten ließ. Johannes B. Kerner setzte daraufhin das richtige Zeichen gegen Faschismus und stellte klar, dass Autobahnen mit dem Denken eines modernen Deutschen niemals vereinbar sein darf. Nie wieder Faschismus!

  • Hitlers erste innenpolitische Maßnahmen seit seiner Machtergreifung am 30. Januar 1933 waren Maßnahmen der Arbeitslosenbekämpfung im Zuge der Folgen der Weltwirtschaftskrise, ausgelöst durch den “Black Friday” vom 25. Oktober 1929. Im Rahmen eines dem amerikanischen “New-Deal”-Projektes gleichenden Unternehmens, das vorsah, auf vorübergehendes Schuldenmachen zu setzen um somit Geld in die Wirtschaft einzusteuern, das so die Konjunktur stärkt, nahm Adolf Hitler unglaubliche Mengen an Krediten auf, um den Bau von vor allem Autobahnen und Wohnungen zu finanzieren. Gerade heute muss jedem Deutschen das Verbrechen hinter Staatsverschuldung klar werden, denn auch der Tyrann Adolf Hitler wandte diese Methode an, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Daran zeigt sich ein weiteres von vielen Malen, wie tief die Nazis noch immer im Staatssystem verankert sind. Nie wieder Staatsverschuldung, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus!
  • 1934 führte die NSDAP die sogenannte “Reichsfinanzreform” durch, in der das heutige Steuerklassensystem in die 4 Einteilungsbereiche divisioniert wurde. Dass auf diesem Gebiet in den letzten 64 nie gehandelt wurde beweist ein Mal mehr, wie unterwndert diese Nazirepublik noch immer ist.
  • Vor der Machtergreifung Hitlers hatte die Kirche das vollständige Monopol bei der Getrautensprechung inne. Ohne jede Berechtigung und unter dem Vorwand einer laizistischen Kirchenpolitik, brach Adolf Hitler dieses, indem er es jedem Paar, das sich im Verlaufe seiner Ehe zerstritten hatte, freistellte, standesamtlich eine Scheidung durchführen zu lassen. Adolf Hitler vernichtete damit das Gleichgewicht, das die Kirche über die Ehe aufrecht erhielt. Besonders in Österreich brachte dies eine gewaltige Umwälzung. Es ist doch unglaublich, eines von vielen Verbrechen Adolf Hitlers, dass er die Heirat und Partnerwahl  und -losscheidung liberalisierte. Doch das wahrhaft Erschreckende daran ist doch, dass dieses System noch heute so Bestand hat! Nie wieder Scheidung, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus!
  • Im Jahr 1942 wurde die deutsche Kurrentschrift abgeschafft, da die NSDAP befand, dass es sich dabei um “Judenlettern” handle. An ihre Stelle trat die lateinische Schrift, die fortan überall, sei es im öffentlichen Dienst, in der Propaganda, oder in Schulbüchern, verwendet wurde. Auch hier sollte dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, dass diese lateinische Schrift auch heute noch die allgemein vorherrschende Letternart darstellt und damit ein Propagandainstrument der Nationalsozialisten – und was tut der Staat? -Nichts, der ist wieder einmal auf dem rechten Auge blind. Nie wieder lateinische Schrift, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus!
  • Im Jahre 1936 wurde die gesetzliche Krankenversicherung eingeführt, mit welcher jeder Arbeiter, den irgendeine Krankheit befallen hatte, die Möglichkeit erhielt, sich vom Dienst freizunhemen, ohne fürchten zu müssen, dass sein Arbeitsplatz verlorenginge oder dass er nicht mehr arbeitsfähig werden würde, sodass er elend verhungern müsse. Mit dieser arbeitsfeindlichen Maßnahme wurde jedweder lobenswerten Arbeitsmoral, wie sie vor 1914 noch Bestand hatte, der Dolchstoß zum Tode versetzt. Diese Gesetze gelten auch heute noch und nur in ihnen ist der Grund für sinkende Produktivität des einzelnen Arbeiters und der Anstieg des Preises deutscher Waren auf dem internationalisierten Markt, wo diese nun nicht mehr mit anderen Produzenten, die niemals das Joch des Faschismus zu tragen hatten, so wie die Chinesen, Vietnamesen oder Nordkoreaner, zu erklären. Nie wieder Krankenversicherung, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus!
  • Im Jahre 1941 wurden erstmals auf deutschem Boden die Renten und Pensionen eingeführt, wodurch den Alten das Leben staatlich zugesichert wurde. Man bedenke nur, dass wenn dieses Gesetz heute nicht noch immer bestünde, dass dann die ganze Frage um die Pensionserhöhungen und zukünftige Rentensicherung gar nicht erst existieren würde. All das haben wir nur den Nazi-Dummköpfen zu verdanken - ohne sie gäbe es das Problem gar nicht und jedem Renter wäre es ohne frei überlassen, ob er sich nun von seinen Kindern ausreichend versorgen lässt, oder zum Hungern auf die Straße geht. Diese Wahlmöglichkeit wurde genommen. Nie wieder Renten, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus.
  • Im Laufe der 30er Jahre erließ die NSDAP einige Gesetze, die die deutsche Natur und Umwelt schützen sollten – besonders dem Wald wurde dabei viel Aufmerksamkeit geschenkt. Nie wieder Umweltschutz – rodet die Wälder, nie wieder Autobahnen, nie wieder Faschismus!

Diese Beispiele sind nur einige wenige, die eindeutigst belegen, dass die BRD auch heute noch schwer von Nazis und Faschos unterwandert ist.
In unserer Verantwortung liegt es, dass wir die Autobahnen sprengen, das Finanzsystem reformieren, die Krankenversicherungen und Renten wieder abschaffen und so weiter. Antifaschistische Aktion!

Der Klima-Gipfel und -Wandel und die Verantwortlichen Freitag, Dez 11 2009 

Der Weltklima-Gipfel in Kopenhagen neigt sich langsam aber sicher seinem nahen Ende zu, doch die Verhandlungen scheitern bisher noch immer vorwiegend am Widerstande der USA und des darauffolgend zweitgrößten CO2-Emittenten China.
Die immer und immer wieder bis zum Kollaps vorgetragenen Scheinlösungen, wie das Senken der CO2-Emissionen um 20% werden trotz ihrer Geheucheltheit trotzdem nicht einmal vereinbart. Man will Filter für Schwerindustrie und Verkehr schaffen, auf umweltfreundlichere, erneuerbare Formen der Stromerzeugung umsteigen und so weiter und so fort – alle kennen das sicherlich und zweifellos. All das kostet natürlich eine Menge Geld, eine solch’ große Menge, dass sie eigentlich kein einziger Staat tatsächlich zu zahlen bereit ist. Der Klima- und Umweltschutz ist dabei nicht das Wesentliche in der derzeitigen Politik, es zählt viel mehr die Tatsache, dass Politiker wie Fr. Merkel heutzutage eine unglaublich hohe public-relation-Atmosphäre schaffen, in welcher sie den Durchschnittsbürger davon überzeugen, sie würden sich aktiv dafür einsetzen, was noch nicht ist, was erst in hundert Jahren sein wird. Dabei muss man den europäischen Politikern allerdings noch zu Gute halten, dass ein Wenig Ernst hinter all dem Schauspiel steckt, während sich besonders der Amerikaner Obama und seine Gefolgschaft, sein “staff”, von Umweltproblemen relativ isoliert zeigt – als lebte er in einem Elfenbeinturm.
Über die Gefahren des Klimawandels weiß man seit mehreren Jahrzehnten Bescheid und Umweltschützer haben stets und ohne Furcht vor Anfeindungen die möglichen Gefahren, die mit einer Erderwärmung auf die Menschheit zukommen können und werden, aufmerksam gemacht. All diese Jahrzehnte wurde kein Finger gerührt, ja von öffentlicher Seite nicht einmal ein leises, schwaches Stimmchen erhoben, das jemals gehört worden wäre. Die Probleme, die Wenige kommen sahen, lagen zu jenem Zeitpunkt noch in ungreifbarer Ferne und niemand nahm faktisch an, dass es sich bei all den prophezeiten Problemen jemals um bittere Realität handeln könnte. In den letzten Jahren haben zahlreiche Klimaforscher die Ergebnisse zu ihren Studien zum Klimawandel offengelegt und die Bilanz wurde einstimmig als “erschreckend” aufgenommen – so wie zum Beispiel, dass im Jahr 2050 durch die vom Menschen veränderten Klimabedingungen, die Zahl der Hungernden auf 1,5 Milliarden ansteigen wird.
Das erschrickt – wahrlich, doch ein Idiot wäre, wem dies neu erscheine. Lange schon wusste man um die Gefahren, doch die Nähe – es handelt sich ja um weniger als ein halbes Jahrhundert bis dorthin – rüttelt nun, da eine völlige Umkehrung des begonnenen Prozesses unmöglich scheint auf. Die Menschheit – oder vor allem der “fortschrittliche Westen” schaufelt sich mithilfe seiner Dummheit, Verblendetheit, Gier nach Materiellem und seiner beinahe unglaublichen Kurzsichtigkeit sein eigenes Grab. Zurückschauend werden die Kinder derer, die altersmäßig heute die Masse der Europäer bilden, auf diese Generation, die wirtschaftlich besser lebte als jede andere zuvor, als die eigentlich ärmsten Söhne Europas, die dieser Kontinent je hervorbrachte – arm an Weitsinn und Geist.

Um den Schaden, den der Mensch nicht ohnehin bereits unwiderruflich – das heißt sofern sich das Gleichgewicht nicht wieder im nächsten Jahrtausend – vielleicht auch Jahrzehntausend einpendelt – verursacht hat, zu minimieren, müsste man, einem 3 Sat-Bericht vom Dienstag, dem 8.9.2009 zufolge, die CO2-Emissionen auf 50% des derzeitigen Ausstoßes reduzieren und auch dann noch wären die Folgen verheerend, denn der Anstieg der Temperatur des Erdklimas würde sich demnach dann aller Wahrscheinlichkeit noch immer auf einen und einen halben Grad belaufen . . . und die Kopenhagender Klima-Konferenten sind noch nicht einmal in der Lage, eine 20%-Latte anzusetzen.

Dabei ist wohl zu beachten, dass gerade die USA mit einer unverschämten Präpotenz stupide Sturheit beweisen – die USA sind – weit vor China, das sei klar gesagt, der größte Umweltverschmutzer pro Kopf. Es wist überaus wichtig, zu betonen, dass die pro-Kopf-Verschmutzung das entscheidende Kriterium für Senkungen darstellt und keineswegs – eigentlich eine aus sich heraus blödsinnige Idee – der Gesamtausstoß. Bedenken Sie, dass Chinas Emissionen pro Kopf ohnehin bereits so gering sind, dass es wohl ungerecht wäre, China weitere Rechte abzusprechen, nur weil die Bevölkerungszahl derart groß ist. Es ist doch eine Umverschämtheit seitens des Westens, den Chinesen als Umweltsünder zu stempeln, wo dessen pro-Kopf-Emission nur etwa 5 Tonnen pro Jahr beträgt – der Deutsche hingegen bläst 10 Tonnen CO2 in die Weltluft hinaus. Wenn es der Chinese geschafft hat, seine bisherigen Emissionen pro Kopf auf einem solch niedrigen Niveau zu halten, ist es doch falsch genau von eben diesem zu verlangen, er müsse sich selbst noch weiter einschränken, während man sich selbst als Umweltheiligen preist. Im Gegensatz dazu vergleiche man den pro-Kopf-Ausstoß eines Amerikaners, der bei sage und schreibe 20 Tonnen pro Jahr liegt.

Es dürfte geklärt sein, dass dem liberalisierten Markt – beziehungsweise dem Staat auf einem solchen – eindeutig jedes Geld fehlt, um einen solchen notwendigen, raschen Wandel zu bewerkstelligen, denn alle bisherigen Lösungsvorschläge, wie bereits genannt, bergen Billionenkosten und das nicht zuletzt für den Verbraucher selbst, dem mit neuen Gesetzen schließlich ja modernste Technologie aufoktruyiert wird, um letzten Endes die CO2-Emissionen zu senken. Das Geld fehlt an allen Stellen, wo immer es auch nur benötigt wird – der Staat, den das Kapital im Griff hat, ist zu schwach, um derartige Veränderungen effektiv und mit all den erforderlichen Kräften durchzusetzen.

Natürlich muss – um jeden CO2-Ausstoß minimieren zu können – die Energiequelle diesem Vorhaben angepasst werden. Das heißt demnach Solar- und Wasser- statt Öl- und Kohlekraft. Das heißt gedämmte statt undgedämmten Hauswänden. Das heißt benzinsparende statt treibstofffressenden Motoren für sämtliche Transportmittel und so weiter.
Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Warenumstellung höchsten Grades, die angesichts der innerhalb kurzer Zeit benötigten Warenmengen zu einem ungeheuerlichen Preisanstieg bei den geforderten Waren führt. Dieser liberalwirtschaftliche Prozess behindert jeden Staat im Durchsetzen seiner gesteckten Ziele – das Kapital blockiert.
Zudem handelt es sich dabei um wirtschatliche Leistung allgemein, die, da sie von jemandem erbracht wurde, der diese nun auch abstoßen will, auch verbraucht werden können muss. Jedem ist allerdings klar, dass der Staat nicht im Geringsten die nötigen Mittel besitzt, um ein solches Unternehmen, wie dass er den Umtausch alles Veralteten aktiv finanziell stützt, wodurch sich also ergibt, dass ein Überfluss vorhanden ist, der vom Staate jedoch nicht ausgeschöpft werden kann, da dieser in anderen Händen liegt. Wo sich dieser befindet ist nur allzu offensichtlich – in den Händen der Unternehmer, die von eben diesem Kapital, das den Staat in seinem Handeln behindert, profitieren. Da diese aber nun wiederum kein Interesse an umweltfreundlichen Motoren oder Ähnlichem besitzen, verwenden diese ihre finanziellen Mittel auf Waren, die ihrem Geschmacke besser entsprechend; id est: Luxusartikel verschiedenster Art. Somit schaffen diejenigen, in deren Händen das zur ökologischen Revolution notwendige Geld liegt, eine Nachfrage nach Gütern, die für die Umwelt keinerlei Nutzen bergen, wie, ein klassisches Beispiel, Schmuck. Dieser muss irgendwo produziert werden, sodass der Kauf desselben Warengutes erst möglich wird, was bedeutet, dass wirtschaftliches Potenzial darauf verschwendet wird, überhebliches Großbürgertum mit glitzernden Steinchen auszustatten, anstatt darauf, umweltfreundliche Motoren, Energiequellen etcetera zu produzieren. Würde das auf diese Weise geschehen, so würde das Angebot auf dem Markt rapide steigen und der Staat wäre in der Lage, sich mehr von dem zu leisten, was unsere Erde nun blutig nötig hat.
Doch damit das Wirklichkeit werden kann, muss der Staat mit entsprechenden Geldern gewährleisten, dass der Nachfragende, also meist der Staat selbst, schlussendlich auch in der Lage ist, für die Waren, auf deren Produktion ein Unternehmer setzt, finanziell aufzukommen, denn ansonsten – also wenn dem nicht so sei – müssten Fabriken mit einem massiven Warenüberschuss rechnen, der dann nicht mehr verkauft werden könnte. Die Folge wäre ein katastrophales Haushaltsdefizit in der Unternehmensbilanz. Aber woher bekommt der Staat das Geld? Eine unsinnige Frage – natürlich von demjenigen, der es besitzt, also von den Reichen, denen, die ein außergewöhnlich hohes Einkommen beziehen. Das würde die Produktioninsteressen auf den Meistbietenden lenken und alsbald der Staat seine Konkurrenten in dieser Hinsicht ausgeschaltet hat, stünde einer Erleichterung der gesetzten Weltklimaziele nichts mehr im Wege.
Man werfe mir nun nie vor, ich betreibe Populismus. Nein, sicherlich nicht – zwar liegen mir die Interessen und das Wohlergehen des Volkes sehr am Herzen, mehr als alles andere, doch dieser Vorschlag sieht keine Umverteilung zu Gunsten der sozial Schwächeren vor, sondern eine Reorganisation der Wirtschaft mit dem Zwecke der Stärkung der staatlichen Interessen und zur Zeit und im kommenden Jahrzehnt, muss das Senken der CO2-Emissionen Punkt 1 auf der Prioritätenliste des deutschen Staates darstellen, denn ansonsten wird es dem Volke schlecht bekommen. Wenn nicht jetzt, dann in naher Zukunft.

Selbstverständlich existiert eine zweite, weit radikalere, aber umso effektivere Option. Man vergesse nicht, dass bei der erstgenannten immer noch der Aspekt steht, dass durch die weiterhin prinzipiell liberal organisierte Marktwirtschaft immer noch Unmengen an Geldern als Profit an den Unternehmer abfallen und dass auch die Arbeiter durch die Notwendigkeit ihrer Arbeitsleistung sehr hohe Löhne verlangen können. All dies bedeutet letzten Endes ein Verlustgeschäft für den Staat, der – das sollte nicht angezweifelt werden – doch die Pflicht besitzt, sozial zu handeln. —
Die Bedrohung einer Weltklimakatastrophe ist real – die Auswirkungen sind bereits jetzt zu spüren. Immer häufiger verursachen gewaltige Stürme überall auf der Erde Schäden in Milliardenhöhe, Überschwemmungen und sintflutähnliche Wassermassen sind zur Alljährlichkeit geworden. In Kalifornien wird das Klima immer trockener, was zu schwereren großflächigen Waldbränden führt, die – wie sicherlich bekannt – dem Staat letztes Jahr schwere Sorgen bereiteten. Die Wüsten breiten sich aus, Dschugelland, das gerodet wurde, erholt sich immer schwerer und wird zwitweilens zur trockenenen Wüste – ein Aspekt, der das Ausmaß der Klimakatastrophe noch weiter verstärkt. Ein furchterrgend hoher Anstieg des Meeresspiegels ist angesichts der schnell schmelzenden Pole zu erwarten und wird Millionenstädte wie Hamburg, Amsterdam oder London für Jahrtausende in den Fluten des Meeres ertränken. Halten wir uns diese Bilder vor Augen und erkennen wir, dass jedes radikale Handeln und jeder radikale Verzicht nun Berechtigung erhalten, ja gar zur Pflicht werden müssen, wollen wir uns nicht die schwere Sünde aufbürden, uns für das Elend vieler Menschen der kommenden Generationen verantwortlich betrachten zu müssen.
Angesichts dieser beängstigenden und fürchterlichen Fakten ist es wohl ein Verbrechen, eine Art “Kriegswirtschaft” aus rein kapitalistisch-ideologischen Prinzipien abzulehnen. Diese “Kriegswirtschaft” müsste vorsehen, eine Effektivität an Produktion und Leistung zu erzielen, wie sie sonst bisher nur in “totalen Kriegen” üblich war. Es bedeutet Verstaatlichung der industriellen und landwirtschaftlichen Betriebe, sodass die Produktion auf die Bedürfnisse des Staates abgestimmt werden kann. Zu früheren Zeiten konnten Staaten mithilfe dieser “Kriegswirtschaft” Panzer in Millionenauflage von den Fließbändern rollen lassen, heute muss dies mit Solarzellen geschehen, sodass diese nach und nach den Bedarf an Strom abzudecken beginnen. Mithilfe einer solchen Planwirtschaft können Marken ausgegeben werden, die den Verbrauch eines jeden Einzelnen exakt bestimmen. Es würden demnach Marken für Lebensmittel, Kleidung, Geräte, u.s.w. existieren, die wie Geld funktionieren, aber im Gegensatz dazu, den Staat nicht im Geringsten belasten, weil alle wirtschaftliche Macht dadurch vom Staate ausgeht, und wieder im Gegensatz zur herkömmlichen Währung, den Vervrauch auf das Mindeste beschränken. Darin besteht auch des Problems Lösung: Was sich keiner zu sagen getraut, ist hiermit aufgelöst: wir verbrauchen zu viel; wir sind übersättigt und völlig überproduziert. Es ist unsere menschliche Verpflichtung, uns selbst zu disziplinieren – ja sind wir denn etwa wie getriebene Tiere, die nicht in der Lage sind, den Fress- und Habinstinkt zu bändigen?
 Ich hoffe es für niemanden.

Wir sind verantwortlich – also handeln wir!

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Schäden des Klimawandels bereits jetzt spürbar (unterer Abschnitt)

“Unterwanderungsstrategie” der NPD sehr unangenehm Freitag, Dez 11 2009 

Ein baden-württembergischer SPD-Landtagsabgeordneter namens Stephan Braun hat derzeit hart mit den sogenannten “Rechtsextremen” in seinem Land zu kämpfen.
Er hatte es für angemessen gehalten, sein Publikum, seine Wähler und sein Land über “rechtsextremistische Umtriebe” zu informieren, weshalb er einen Diskussionstag veranstaltete, zu welchem - das war freilich nicht geplant – auch die herzlich ungewollten Gäste erschienen, über welche der SPD-Mann doch aufklären wollte. Unglücklicherweise brachten sich die Neulinge hierbei besonders in das Gespräch ein, das vor Ort stattfand, was der demokratische Herr Braun natürlich als äußerst störend empfand.
Bereits einige Monate zuvor hatte der Mandatar eine solche Veranstaltung in Böblingen organisiert, bei der die Besucher sich jedoch eher weniger in das Gespräch einbrachten, sondern unangenehme, aber für die anderen Anwesenden sicherlich reizvolle Flugblätter hinterließen – reizvoll selbstverständlich deshalb, weil, wenn sie niemand gelesen hätte, wenn sie mit Desinteresse übergangen worden wären, sie dann dementsprechend unbedeutend gewesen wären.

In jedem Fall ist darum ein Wirbel entstanden, der die “antifaschistische” und die “antinazistische” Szene äußerst hart trifft, wenn nicht sogar eine vernichtende Wirkung besitzen könnte. Man überlege doch nur, dass nun, da der demokratische Staat der BRD immer weniger NPD-Demonstrationen und -kundgebungen zulässt, die Vorlesungen und öffentlichen Aktionen der linksgerichteten Rechts-Gegner zu einer Plattform zur Verbreitung politischen Gedankenguts für die Nationalisten werden. Damit dürfte auch jede öffentlich gehaltene Diskussion, die die Antifaschisten abhalten, zum Sprachrohr ihrer eigenen Gegner werden – dennoch; die Antifa wird dem “rechten Geschwätz” mit argumentativ ausgezeichnet unterlegten Ausführungen doch entgegentreten können – oder etwa nicht?

Anscheinend nicht. Die “Aufklärung” vor den “Gefahren des Rechtsextremismus” scheint weder privat, also von Antifa wegen, noch von staatswegen, eine Wirkung zu erzielen. In Baden-Württemberg konnten die Jungen Nationaldemokraten, eine Jugendorganisation der NPD, ihre Mitgleiderzahl innerhalb der letzten drei Jahre verdoppeln.

Westerwelle nimmt Minarett-Verbot in Schutz! Freitag, Dez 4 2009 

Nach Informationen des Tagesspiegel hat der neue deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) die Schweizer für ihr Minarett-Verbot in Schutz genommen.

Er selbst bezeichnet die Behauptung, die Schweiz sei ein intolerantes und undemokratisches Land geworden, sei völlig unangemessen.
Besonders die Behauptung vom undemokratisches Verhalten, muss jedem vernünftig-denkenden Menschen als absurd erscheinen und Dr. Guido Westerwelle bestätigt damit, dass es sich bei einer Minarett-Gegnerschaft in einem Land keinesfalls um einen Skandal handeln muss.

Die Kritik am Schweizer Minarett-Verbot Freitag, Dez 4 2009 

Es ist einer der wohl bedeutendsten Skandale Europas in diesem ereignisreichen Jahr 2009: Am 29.11.2009 stimmten die Schweizer Wahlberechtigten über ein Bauverbot von Minaretten in ihrem Land ab, woraufhin Europas tolerante und gesellschaftsliberale Parteien schreien. Die Vorwürfe gegen die Schweizer lauten: Intoleranz, undemokratisches Verhalten, Ungerechtigkeit. In der islamischen Welt wurde diese Nachricht nicht allzu freudig aufgenommen, wobei man es nichtsdestototrotz ohne weitere Umstände akzeptierte. Ein muslimischer Gelehrter verteidigte das Verbot gar selbst als “demokratischen Entschluss” – die Aufregung über das Verbot scheint mehr als auf Seiten des Islams, auf Seiten der vor allem europäischen Linken beheimatet zu sein. Der schweizerische islamische Dachverband erklärt, man befürchte, die Schweizer hätten ein falsches Urteil über den Islam getroffen, der nahe Osten nimmt die Entscheidung hin, doch überall in Europa gehen die Roten und Grünen auf die Straße.

Wahrlich, man kann angesichts dieser Tatsachen nicht leugnen, dass das Verbot von Minaretten diejenigen, die es betrifft weit schmerzloser getroffen hat, als diejenigen, die damit eigentlich nicht in unmittelbarer Verbindung stehen. Es darf daher durchaus vermutet werden, dass all jene, die in den letzten Tagen die Schweiz verbal angegriffen haben, von wegen, sie verletze damit ein – für mich äußerst fragwürdiges – Menschenrecht: Das Recht auf freie Ausübung der Religion. Ich bezeichne dieses Recht deshalb als fragwürdig, weil dieses Menschenrecht wohl neben anderen wichtigeren, wie “das Recht auf Leben” oder das “Recht darauf, nicht gefoltert zu werden”, etwas peinlich-kleinlich und bedeutungslos erscheint – ist es letzten Endes auch, denn Ausübung der Religion besteht nicht darin, jeden Morgen ein Gebet über das sämtliche Staatsgebiet erschallen zu lassen, sondern im Glauben und damit im stillen Gebet selbst.

Jawohl, es scheint wahr zu sein, dass man jenseits das Prinzip der Ausübung der freien Religion nicht so recht begriffen hat – darf der Moslem in der Schweiz nun etwa nicht mehr zu Allah beten, den Koran lesen, lernen und kennen und nach islamischen Werten leben, nur weil etwa seinen Minaretten das Existenzrecht abgesprochen wurde? Nein, die freie Religionsausübung in der Schweiz - sei sie nun als Menschenrecht zu betrachten oder nicht – hat nach wie vor der Abstimmung vollen Bestand. Moslems gehen weiterhin zum morgendlichen Gebet in die Moschee, sie werden dies alle 5 Male am Tag tun – unabhängig vom Mangel an Minaretten.
Außerdem wird kein Mensch nennen können, wo im Koran, der Grundlage des islamischen Glaubens, geschrieben steht, dass zum Gebet oder überhaupt zum Beginnen eines Tages ein Muezzinruf notwendig ist – wenn doch spreche ich die wahrscheinlich unnötige Bitte einer Verständigung aus. Bei Minaretten handelt es sich um Symbole des Islams, die nach der Zeit des Propheten Muhammads auftraten. Da der Prophet allerdings die zweite Instanz der Übermittlung der Offenbarungen Gottes an das Menschenvolk war (die erste ist der Erzengel Gabriel), muss die Idee auch erst nach dem Propheten entstanden sein und kann daher nicht von Gott stammen, da – so steht es im Koran – “Muhammad der letzte Prophet sei und dass nach ihm kein anderer mehr komme”. Allah verlangt von seinen Gläubigen nicht, Türme für den Muezzinruf zu errichten – wie soll da dann ein Argument, von wegen die Religionsfreiheit würde damit eingeschränkt, Gültigkeit besitzen, wenn die Religion selbst diesen Brauch nicht gebietet?
Hier sei noch hinzugefügt: Ich habe das unangenehme Vergnügen gehabt, geradezu antilogische Argumente zu hören und zu lesen, die konstatieren, dass die Religionsfreiheit zwar nicht eingeschränkt wurde, dass die Schweizer bei einem Moscheebauverbot gleich gestimmt hätten. In der Tat – die Umfragewerte sind mir zwar unbekannt, aber nehmen wir das so an – dann träte ein Fall ein, in welchem das Recht auf Religionsfreiheit verletzt würde und das ist der entscheidende Punkt: dann würde… ist aber nicht. Das heißt für diejenigen, die damit ihre Proteste rechtfertigen, dass sie gegen das Ergebnis eines Volksentscheids protestieren, das gar nicht existiert. Eine intellektuelle Meisterleistung.

Ein anderer, unfassbarer Vorwurf lautet, die “Schweiz hätte ein undemokratisches Urteil getroffen”. Das grenzt an geistige Debilität: Die Schweiz hat in einem demokratischen Referendum völlig zulässig und unumstritten mit demokratischen Mitteln abgestimmt. Demokratie bedeutet “Herrschaft des Volkes”. Wenn ein jedes wahlberechtigte Glied eines Volkes selbst direkt über ein Gesetz abstimmt und wenn dieses dadurch bestätigt und eingesetzt wird, dann ist das der direkteste Weg der Machtausübung durch das Volk selbst. Das Volk hat direkt Macht ausgeübt – ohne Umwege und ohne Umschweife; das war pure Demokratie am 29. November. An dieser Stelle dann von einer “undemokratischen Haltung der Schweiz” zu sprechen, ist beinahe idiotisch. Im Vergleich ist dazu ist jede republikanische Abstimmung, also jede Abstimmung die durch Vertreter des Volkes indirekt demokratisch getätigt wird, weniger demokratisch als dieses Referendum am 29. Novemeber. Sämtliche Mäuler, die von undemokratischen Tendenzen heulen, sollten sich besser auf die undemokratischen Aktivitäten im eigenen Lande – auf Deutschland bezogen – besinnen. War es etwa demokratisch, dass über eine solche weitreichende politische Veränderung, die der EU-Vertrag gebracht hat, keine Volksabstimmung gehalten wurde, obwohl sich nun für ganz Europa vieles ändern wird? War es etwa demokratisch als die Frau Ursula von der Leyen sich entschloss, ein Gesetz einzuführen, das die Rechte vieler Blogger und Nachrichtensender im Netz massiv in Bedrängnis bringen könnte, ohne jedwede Einverständnis der eigentlichen Mächtigen im Staate, des Volkes? Denn geht denn nicht in der Demokratie alle Macht vom Volke aus? An jenem 29.Novemeber 2009 tat sie es, in der Schweiz und sonst aber - außer in Irland – nirgendwo in Europa.

Weiter so Schweiz, folge diesem Beispiel Europa und selber an der Nase nehmen, liebe Toleranz-Plärrer und Demokratie-Verdreher!

Inkrafttreten des EU-Reformvertrages von Lissabon am 1.12.2009 Dienstag, Dez 1 2009 

Keinem Europäer dürfte wohl entgangen sein, dass heute, am 1.12.2009, der höchst umstrittene EU-Reformvertrag (von Lissabon) in Kraft getreten ist.
EU-Diktatur wie im Sowjetreich
Lange im Vorfeld haben vor allem Nationalliberale Kräfte überall in Europa die Verhinderung des Lissaboner Schmachblattes zu erreichen versucht. Zuletzt hatte der tschechische liberale Präsident Václav Klaus mit der Verweigerung seiner Unterschrift die Durchsetzung des Werkes hinauszuzögern gewusst. Letzten Endes erhielt die Tschechische Republik eine eigene Klausel zugestanden, womit der Präsident den Weg zum Staat Europa frei sah.

Im Wesentlichen kann der “Vertrag von Lissabon” so charakterisiert werden:

Die Rechte und Kompetenzen des europäischen Parlamentes in Brüssel werden über die der Nationalversammlungen gestellt. Zudem soll nun die Ernennung eines “Präsidenten des europäischen Rates” die Führungskraft in diesem EU-Gremium darstellen – eine mächtige Person, die allerdings undemokratischerweise nicht direkt vom Volke dorthin befördert wird, wie man es in einer transparenten und offenen Demokratie erwarten würde, sondern von den Repräsentanten des europäischen Rates. Ein großer Teil der Macht bleibt – den Verträgen von Nizza entsprechend – in den Händen der Komissare, die ebenfalls nicht vom Volke gewählt werden.
Mit einem Wort: Mit der Unterzeichnung des EU-Reformvertrages wurde ein politisch vermachtetes System geschaffen, an dessen Spitze Männer stehen, die in keiner republikanisch-demokratischen Abhängigkeit vom Wähler stehen, sondern eben nur von den Parteien, die letzten Endes darüber urteilen, wer sich dorthin gesellen darf.
Dazu kommt die Tatsache, dass es den Nationen nun nicht mehr ohne Weiteres möglich sein wird, selbstständig Entscheidungen zu treffen, da die Gremien der EU nun darüber stehen. Selbstverständlich – solcherlei Erfahrungen hatten wir bereits öfter zu ertragen: Glühbirnenverbot, das Rauchen in den eigenen vier Wänden soll künftig auch EU-Verbot sein und in Österreich hatte man mit der Sturheit der EU-Bürokratie bereits seit längerem zu kämpfen, denn dort wollte diese trotz inakzeptabel hoher Umweltbelastungen für die Tiroler Bevölkerung keinen Schritt in Richtung Milde und Menschlichkeit tun. Ja, warum auch? Tirol ist für die da oben doch nur ein Brösel vom Kuchen. (Dazu siehe hier)
Das allerdings, liebe Leser und Leserinnen, wird ab heute die Regel sein in diesem neuen überdimensionierten und völkerrechts- und verfassungswidirig organisierten Superstaat. Gesetze für Deutsche, für Franzosen, Gesetze für Spanier, für Italiener, Gesetze für Briten und für Polen werden ab sofort in Brüssel verabschiedet – von Leuten, die nicht vom Volk gewählt wurden, von Leuten, die sich um Eigenheiten und spezielle Bedürfnisse der Länder und ehemaligen Staaten einen Dreck scheren, gemacht und verabschiedet.

Tacitus’ Germania Sonntag, Nov 29 2009 

Tacitus’ Germanias Ersterscheinung wird auf das Jahr 98 nach Christus datiert und sie stellt wohl das erste umfassende ethnologische Werk dar, das die Germanen behandelt. Es muss dabei immer darauf geachtet werden, dass bei der vermutlichen Erscheinung bereits schwere gewalttätige Zusammenstöße zwischen Römern und Germanen stattgefunden haben, weshalb auf Objektivität in diesem 2000 Jahre alten Bericht kein Verlass ist. Es ist daher wohl zu erwarten, dass es sich unter anderem auch um eine politische Streitschrift handelt, die bestimmte Meinungen und Ansichten hervorrufen sollte.
Nichtsdestotrotz darf behauptet werden, dass das Werk nicht vor Subjektivität strotzt, weshalb es dennoch wissenschaftliche Wertigkeit besitzt und durchaus als Quelle für Informationen ernst genommen werden darf.

Germania

Die Quelle des vorliegenden Textes ist in den einzelnen Überschriften der Kapitel des Buches enthalten. Hier finden Sie diese noch einmal.

Ich habe mic dazu entschlossen, die Vebreitung dieser Schrift voranzutreiben, weil die Bedeutung dieses Werkes in der modernen Gesellschaft und vor allem im Bildungssystem kulturell massivst unterschätzt wird.
Im Allgemeinen müssen die deutschen Schüler heute lernen, wie die Römer und Griechen ihre Götter nannten, wie sie lebten, wie sie organisiert waren, welches politische System sie handhabten, welche kulturellen Eigenheiten ihnen eigen waren, etcetera.
Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass es neben den Städten und Kulturburgen der Römer und Griechen in der Antike noch anderes Leben vorhanden war. Der Blick konzentriert sich stets auf das ursprünglich Fremde, auf das ehemals Feindliche, das die eigenen Urahnen bekämpften, während den Väter selbst keinerlei Beachtung geschenkt wird. Ich will hiermit nicht alte, und zwar wirklich alte Feindschaften zwischen Nordmännern und Südmännern aufstacheln; die Problematik, die ich erkenne, liegt in der Tatsache begründet, dass das Wissen um die eigene Antike und um die eigene Frühgeschichte einem beispiellosen Verfall ausgesetzt ist. Wie soll denn der durchschnittliche deutsche Schüler noch wissen, wie Hermann der Cherusker einst Quintilius Varus von Rom schlug und damit das heutige Deutschland, so wie wir es kennen, mitprägte, wenn zwei Drittel derselben nicht mehr wissen, dass die DDR, die in die jüngste deutsche Geschichte einzuordnen ist, eine Diktatur war?
Man könnte nun dagegenargumentieren, dies sei nicht möglich, da die Germanen weit weniger Zeugnisse von sich selbst hinterließen als die frühen, europäischen Hochkulturen. Zweifellos, das ist wahr – aber, dass unsere Ahnen nicht ebensoviel für die Nachwelt schaffen konnten heißt nicht, dass nichts geschaffen wurde, zum ersten und zum zweiten, dass keine Zeugnisse aus anderen Regionen, nämlich von der Appeninenhalbinsel oder der südlichsten Balkanhalbinsel erhalten wären. Tacitus’ “Germania” ist der allergeeignetste Beweis dafür, dass das Fach Geschichte zumindest etwas Stoff bieten kann, der sich nicht nur mit der Lebensweise der Südländer befasst.
Außerdem existieren zur Genüge Bücher, die dieser Frage auf den Grund gehen und diese auch entsprechend zu beantworten vermögen. Es sag’ mir daher also keiner, es wäre nicht möglich, unseren deutschen Schülern die “germanische Antike” näherzubringen – natürlich ist es das.

Zuwandererkinder im Bildungssystem benachteiligt? Dienstag, Nov 17 2009 

Der Westen berichtet am 17.11.2009 von drei Zuwanderer”kindern”, die ihren Abschluss an einer Universität erreicht haben und denen nun eine erfolgreiche Karriere in ihren jeweiligen Sphären bevorseht. Dabei steht allerdings weniger im Vordergrund, wie das Erreichte verwirklicht wurde, oder warum, sondern - so scheint es – mehr das “dass”.

In diesem Artikel heißt es, immer wieder seien Ausländer im deutschen Bildungssystem benachteiligt, was daran zu erkennen sei, dass unterdurchschnittlich wenige Studenten einen Migrationshintergrund besitzen.

An den Statistiken ist wohl unverkennbar abzulesen, dass die Behauptung, Uni-Absolventen hätten im Durchschnitt weniger Abschlüsse vorzuweisen, eine Wahrheit darstellt – die Begründung erscheint dem toleranten und liberalen Deutschen eindeutig: Ausländer haben in irgendeinem Bereich geringere Erfolge zu verbuchen als Einheimische, folglich kann es sich nur um Benachteiligung, sprich Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund der Rasse handeln, doch – wie gesagt, ist das das Bild, das dem Durchschnittsdeutschen zu allererst ins Auge sticht.

Sicherlich, kein verstandsbegabter Mensch wird verleugnen, dass diese Begründung geradezu einfach aus der Luft geschnappt oder frei interpretiert sein könnte und sich auf keinerlei Fakten stützt – ja wie sollte sie denn auch? Wie wollte denn jemand feststellen, warum Migranten im deutschen Schulungssystem “benachteiligt” sind. Freilich, Gedanken Lesen wäre die ideale Lösung des Problems, beziehungsweise dieser Fragestellung, denn nach diesem Muster könnte man erahnen, warum Migranten in sämtlichen Fächern schlechter abschneiden als Deutsche, denn dann wäre der “Rassismus” des jeweiligen benotenden Lehrers enttarnt und die antifaschistische Aktion gewänne an Stoff – zum Leidwesen der “Antifa” ist es aber bisher noch niemandem gelungen Gedanken zu lesen oder gar festzustellen, warum jemand dieses oder jenes Urteil trifft, aber anstatt hier ins Ungewisse zu philosophieren, das sich mit “was-wäre-wenn-Fragen” beschäftigt, sollte man vielleicht nach vernünftigeren Methoden suchen, zur Wahrheit zu gelangen – oder man zieht Integrationsberichte heran.

Die hier verlinkte “Zusammenfassung” des deutschen Integrationsberichtes von 2009, erklärt unter anderem, dass in Deutschland 57,6% der deutschstämmigen 18-21-Jährigen einen Schulabschluss absolvieren; jedoch nur 24% der Jugendlichen mit Migrationshintergrund. So weit ist also festgestellt, dass Migraten tatsächlich Schwächen im Bereich Bildung zeigen.

Viel interessanter ist hier allerdings die Frage nach dem “warum”.

In genannter Zusammenfassung befindet sich ebenso der folgende Satz:

“Das Armutsrisiko der Bevölkerung mit Migrationshintergrund (26,8%) ist doppelt so hoch wie bei der Gesamtbevölkerung (13,2%).”

Der deutsche Staat hat nach Artikel 3 des Grundgesetzes die Aufgabe Gleichberechtigung und Gleichbehandlung der Menschen innerhalb seiner eigenen Grenzen durchzusetzen – also auch im Bereich der Bildung. Man wird bei genauerem Hinsehen auf die Bildungsstatistiken erkennen müssen, dass sich die Verteilung des Bildungsangebots nach sozialen Gesichtspunkten vollzieht. So besuchten zu Beginn der 1990er Jahre 58% der Arbeiterkinder Hauptschulen, 26% Realschulen und nur magere 11% ein Gymnasium. Im Vergleich dazu durften sich 58% der Kinder von Beamten an einem Gymnasium einschreiben, also mehr als die Hälfte – den Zahlen nach genau verkehrt. (Quelle (.pdf))
Dies sollte wohl Beweis genug für die These “Gleichberechtigung in der Bildung basiert auf Papier, nicht aber auf der Realität” sein.
Nun hatte ich zu Beginn dieses Absatzes den Tagesspiegel zitiert, der eine erhöhte Armutsgefahr unter Migranten konstatierte.
Warum diese wiederum besteht, dürfte klar sein: Es wäre ja nicht so, dass der Großteil der Einwanderer in Deutschland hochqualifizierte Arbeitskräfte darstellten, deren Qualifikation wertvoll genug wäre, dass sie die Konkurrenz am Arbeitsmarkt nicht zu fürchten hätten oder gar, dass sie in ausreichendem Maße verdienten.
Es handelt sich hierbei also keineswegs um eine Frage der Kultur oder der Rasse, wenn man von “Benachteiligung” von Ausländern im Bildungssystem spricht.

Nun handelt es sich bei den Ausbildungsschancen aber auch um eine Frage der Einstellung, der Vorbefähigung zu einer schulisch erfolgreichen Karriere und so weiter.
Beides ist bei Ausländern in diffizilem Zustand:

Einerseits haben Umfragen unter Migranten des Öfteren ergeben, dass viele der zur Zeit in Deutschland vor allem ansäßigen Türken gar nicht plant, Deutschland als neue Heimat auszuerkoren, sondern hier nur schnelles Geld verdienen wollen, um damit ein neues Leben nach der Rückkehr in die Türkei beginnen zu können.
Angesichts der immer noch desolaten wirtschaftlichen Lage in Kleinasien nicht verwunderlich, dass es sich bei diesen Migranten sehr oft um wahrhaftige Gastarbeiter handelt, denn Migranten, denn es wäre ja nicht so, dass es für sie in der Türkei keinerlei Zukunft mehr gäbe, weil sie wegen ihrer Religion oder wegen ihrer politischen Einstellung verfolgt würde. Dies trifft wenn dann entweder nur auf Kurden oder auf Christen zu, die – das ist nich zu leugnen – in der Türkei alles andere als gleichberechtigend behandelt werden. Doch da sich der Großteil der Türkeistämmigen weder zu Kurden- noch Christentum bekennt, bleiben diese Fälle wohl mehr Ausnahmefälle.
Also, wozu, muss sich jeder Türke, der auf sein Vaterland stolz ist und es über alles liebt, sollte er diese geliebt-gelobte Erde auf Nimmerwiedersehen verlassen wollen? -Gar nicht, zumindest nicht auf Dauer.
Aus diesem Grunde erlebt man – auch wenn es die Medien leugnen – eine nicht-Bereitschaft zur Integration auf weiter Bandbreite. 40% der Türken verweigern den eigentlich mittlerweile verpflichtenden Deutschkurs, Kreuzberg und Neukölln in Berlin werden nicht allein durch Zufall zu “Ghettos” – man isoliert sich bewusst – die Bilder von türkischen Flaggen, die deutsche Städte in ihrem Rot ertränken sind Symbole dieses Segregationismus.
Man will die türkische Kultur nicht verlieren, nicht “verlernen”, sodass man sich nach seiner Rückkehr wieder in die türkische Gesellschaft einleben kann.
Deshalb will Deutsch nicht gelernt werden – zumindest nicht so, als ob es eine Muttersprache wäre, besonders weil dies einen kulturellen Keil zwischen Eltern un Kinder treiben könnte. Der unmittelbare Zusammenhang zwischen Deutschkenntnissen und Schule dürfte offensichtlich sein.
So viel zu “Einstellung” und “vorschulischer Befähigung”.

Die “Benachteiligung”, die Ausländer an Schulen erfahren ist nicht wirklich eine Benachteiligung, denn sie geschieht von sich aus – es sei denn man betrachtet die Benachteiligung aufgrund sozialer Unterschiede als für dieses Thema signifikant.
Das ist aber wohl kaum möglich, denn schließlich ist die Frage aufgeworfen worden, warum Ausländer benachteiligt werden, nicht ärmere Menschen, denn in diesem Falle müsste man das Verhältnis “Ausbildung-Armut” näher beleuchten – mit Migranten ist dies nur indirekt verknüpft.

Russisch-Orthodoxe brechen Beziehungen zu deutschen Lutheranern ab Samstag, Nov 14 2009 

Am 28. Oktober dieses Jahres wurde die niedersächsische Landesbischöfin Käßmann zur Vorsitzenden der deutschen Lutheraner-Vereinigung gewählt – das Ausland, insbesondere Russland, zeigt sich massivst empört. Die Nationalkirche der russisch-Orthodoxen hatte angekündigt, man dulde in ihrem Glauben keinerlei Frauen in Führungspositionen, ja gar die russischen Lutheraner sprachen von einem “Krisenzeichen in der westlichen Gesellschaft”.

Das Witzige, oder mehr das Erbärmliche in dieser Angelegenheit ist doch, dass Martin Luther selbst Frauen erlaubt hatte, priesterliche Tätigkeiten auszuüben, beziehungsweise lautete so seine Interpretation des christlichen Glaubens, in Bezug auf die kirchliche Institution. Nun aber, das eine Frau in Deutschland den Dachverband der Lutheraner anführt, scheinen die sonst äußerst tradtionell-religiös-Denken in Russland einen “Kultur- und/oder Werteverfall” zu sehen meinen, wo dies in einer Kirche Martin Luthers doch niemals der Fall sein dürfte, dass eine Frau aufgrund ihres Geschlechtes derart von jeglichem Autoritätsrecht ausgeschlossen wird.
Soviel zu den “Werten” der russischen Lutheraner oder der “Treue” gegenüber ihrem ursprünglichsten, geistlichen Führer.

Die russisch-orthodoxe Kirche hingegen, beziehungsweise die orthodoxe Kirche allgemein, die in vielen osteuropäischen Staaten sich jeweils als partielle Nationalkirchen präsentiert, ist dem Glauben und der Attitüde nach mehr dem Katholizismus zugewandt; man könnte sie gar als identisch bezeichnen, wenn man von einigen Kleinigkeiten absieht. Demnach ist es der russisch-orthodoxen Kirchen sicherlich eine Pflicht, Frauen in geistlichen Führungspositionen innerhalb der eigenen Institution abuzlehnen.
Nun handelt es sich aber nicht um eine Frau, die die russisch-orthodoxe Kirche in ihren eigenen Reihen als Machthaberin verneint, sondern in der Organisation einer anderen, christlichen Konfession, des Lutheranismus. Erschwerend kommt hinzu, dass es sich hierbei nicht etwa um den Dachverband der Lutheraner in Russland handelte, der – wie bereits Erwähnung fand – es bei einer Kritik am “Werteverfall” im Westen Europas beließ, sondern um die Lutheraner in Deutschland. Nun ist doch die Frage, inwiefern sich ein wahnsinniger christlich-orthodoxer Russe erdreisten darf, eine andere Konfession in einem anderen Land derart diplomatisch zu malträtieren, dass er die Beziehungen zu jener Organisation vollständig annulliert, weil diese den 2000-jährigen frauenfeindlichen Geist des katholischen Erbes in einem weiteren Schritt überwunden hat.
Freilich, es ist zu befürchten, dass sich die Erbsünde Evas, der bösen Frau, die ihren geradezu heiligen und all-unschuldigen Mann Adam dazu verführt hat, vom verbotenen Baume zu essen, auf die von jeder Sünde reingewaschenen Männer der katholischen Kirche und der Orthoxen überträgt, weil diese eine elende Sünderin zu Höherem kommandierten.

Eines ist sicher: es mag sein, dass jede Kirche und gar jede Religion ein Recht darauf besitzt, aus ihrer Mitte diejenigen auszuschließen, die deren Konfession nach als “minderwertig” zu klassifizieren sind, doch abscheulich wird das Ganze, wenn diese Organisation beginnt, Druck auf andere, souveräne geistliche Institutionen und Religionen auszuüben, weil deren Welt- und Menschbild nicht dem eigenen entspricht.
Ein solches Handeln hätte nur dann Berechtigung, wenn bestimmte Mitglieder der anderen Konfession schwer unter der unumschränkten, weil “gottgegebenen” kirchlichen Autorität zu leiden haben, ohne eine Möglichkeit, dem über die freie Wahl des eigenen Glaubens zu entfliehen, denn in diesem Falle ist keine Unterordnung seitens des Herrschers mehr einforderbar. Dies wiederum liegt in der Tatsache begründet, dass jeder Zustand – wie er auch immer ausgesehen haben mag – und jedes Verhältnis zwischen Gläubigem und Prediger sich unerschütterlich auf den gemeinsamen Glauben stützt.
Der Kirchenbesucher hört und respektiert den Pfarrer – und der Pfarrer darf den Respekt von seinem Gläubigen verlangen – weil der Gläubige einerseits an die göttliche Aufgabe und Sendung des Klerikers vertraut und weil der Pfarrer sich dessen bewusst ist. Wenn aber der vormals Gläubige seinen Glauben verliert, dann besteht eine Situation, in der der Gläubige dem Geistlichen nur mehr so viel Respekt schuldet, wie es ihm Moral, Gewissen, Gesetz und Gesellschaft gebieten, denn der gemeinsame Glaube an die Richtigkeit der Ordnung ist zusammengebrochen und an seine Stelle ist die Trockenheit des Gesetzes getreten, vor dem alle Menschen unter gewöhnlichen Bedingungen als gleich anzusehen sind.
Der Geistliche darf nun keinen Anspruch mehr erheben, den er zuvor seiner Position zu verdanken hatte und wollte er es doch, so müsste er beweisen können, dass ihm mehr Respekt und Achtung geschuldet wird, als einem Laien, sodass dies unumstößliches Gesetz werde. Da aber kein Pfarrer der Welt dies vermag, ist es ihm nur erlaubt darum zu bitten – naja, fordern kann er ja, aber daraus wird dann wahrscheinlich nichts und wenn, dann ist etwas grundsätzlich in die schiefe Bahn geraten.

Die Ermordung einer Ägypterin vor Gericht Mittwoch, Nov 11 2009 

Es erinnern sich sicherlich alle an den Skandal im Juli dieses Jahres 2009, der dadurch ausgelöst wurde, dass eine ägyptischstämmige, islamischgläubige Frau vor Gericht ermordet wurde. Dieser Artikel der Welt dürfte das Gedächtnis auffrischen, vor allem weil die Informationen relativ umfangreich ausfallen, sodass ein Überblick schnell geschaffen ist.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Frau Merkel in Ägypten und drückte den Ägyptern und der islamischen Welt ihr Beileid für dieses, wie sie sagt, abscheuliche Verbrechen aus und betonte, man wolle nicht, dass Deutschland ein Land wird, in dem Menschen sich wegen ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Kulturen oder Religionsgemeinschaften vor Gewalt gegen sie zu fürchten haben.
Die “Sympathisanten”, die sich mit der Ägypterin solidarisierten, schrien Parolen wie “Nieder mit Deutschland!” während eines Protestes in Teheran. Doch es waren nicht nur etwa einige “kleine Männer”, die Deutschland wegen dieses Vorfalls massiv angriffen, sondern auch hohe Männer der islamischen staatlichen Teilorganisationen.
Mubarak, der ägyptische Präsident selbst etwa, stieß das geradezu idiotische Kommentar aus, “die Deutschen seien die Feinde Allahs”.
Es hatte dabei allerdings offenbar niemals jemanden berührt, zu berichten, dass es sich bei dem Mörder nicht um einen Deutschen handelt, sondern um einen sogenannten “Russlanddeutschen”, wie man es heute politically correct auszudrücken pflegt. Die stetigen und unbarmherzigen Angriffe gegen das deutsche Volk waren demzufolge also völlig berechtigungslos.
In arabischen Ländern hieß es ”radikaler junger Deutscher, der gebildete Muslima umbringt …” – die gezielte Hetze gegen das Kollektiv “Deutschland” ist unverkennbar und die zahlreichen Demonstrationen, die in Deutschland gegen Deutschland stattfanden, zeigen klar und deutlich, wie sehr ein einzelner Vorfall dazu missbraucht und vergewaltigt wird, den Deutschen zu verallgemeinern und als “rassistisch und intolerant” darzustellen.

Freilich: Durch eine solche Strategie wird effektiv das Ziel verfolgt, das Integrationsproblem in Deutschland so darzustellen, als ob es die Deutschen wären, bei denen “der Ball liegt”, bei denen Handlungsbedarf besteht. Aber diesen einzigen Zwischenfall – er ist tragisch; besonders weil es ein gutes Vorbild als Opfer traf und die Frau schwanger war - zu einer solchen segregationistischen Hetzpropaganda zu missbrauchen, ist verabscheuenswert.

Zum Urteil: Dem Verbrechen entsprechend, war die Strafe, das “Höchsturteil”, wohl gerecht, wobei diese 15 Jahre, die er mindestens sitzen soll, wohl noch einige dazugezählt werden müssten – der Mann hat zwei Menschen, davon einem unschuldigen Kind, das Leben genommen.

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